Bahnsteig Lispenhausen: SPD beantragt Resolution

Rotenburg. Die SPD-Fraktion im Rotenburger Stadtparlament beantragt für die Sitzung am Donnerstag, 14. Juli, eine Resolution zum Bahnhof in Lispenhausen verabschieden zu lassen. Die Zustände am Bahnsteig in Richtung Kassel seien untragbar.

Ein Höhenunterschied zwischen Bahnsteig und dem Einstieg in den Cantus von 45 Zentimetern nennt die SPD „untolerierbar“. Ältere Menschen oder auch Schulkinder würden zum Teil widrigsten Umständen ausgesetzt.

Die Bahn beziehungsweise ihre zuständigen Tochterunternehmen sollen durch die Modernisierung des Bahnsteigs dafür Sorge tragen, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen, ältere Menschen oder Personen mit kleinen Kindern, Kinderwagen oder Fahrrad gefahrlos die Nahverkehrsmöglichkeiten nutzen können.

Der Magistrat soll umgehend Verbindung mit der Bahn aufnehmen, um dafür zu sorgen, dass das Projekt doch noch in das Zukunftsinvestitionsprogramm für den barrierefreien Ausbau kleinerer Verkehrsstationen aufgenommen wird.

Der Bevollmächtigte der Bahn, Dr. Klaus Vornhusen, hatte dem SPD-Landtagsabgeordneten Dieter Franz mitgeteilt, dass der Bahnsteig in Lispenhausen nicht mehr in dieses Programm aufgenommen werden könne, da das Projekt noch nicht die Planungstiefe erreicht habe, um bis 2020 umgesetzt werden zu können - wir berichteten. (sis)

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