Bahnsteig in Lispenhausen wird frühestens 2020 erhöht

Nur mit Hilfe zu überwinden: Die Stufe zwischen Bahnsteig und Cantus an der Haltestelle Lispenhausen. Unser Archivbild zeigt, wie Ortsvorsteher Peter Müller (Mitte) Eric Hofmann und Tochter Mia im Buggy beim Einsteigen hilft. Foto: Schäfer-Marg

Lispenhausen. Keine guten Nachrichten für Senioren und Menschen mit Gehbehinderungen: Der Bahnsteig für den Cantus in Richtung Kassel am Haltepunkt Lispenhausen wird vor 2020 nicht ausgebaut.

Ein entsprechendes Schreiben des Bahn-Regionalbevollmächtigen Klaus Vornhusen hat Bürgermeister Christian Grunwald den Stadtverordneten vorgestellt.

Etwa 40 Zentimeter Höhenunterschied müssen Reisende zwischen Bahnsteig und Zug mit einem Schritt überwinden. Ein Hindernis, das auch Eltern mit Kinderwagen zu schaffen macht. Seit Jahren kämpfen Kommunalpolitiker, aber auch der SPD-Landtagsabgeordnete Dieter Franz deshalb für den barrierefreien Ausbau - so, wie er auf der gegenüberliegenden Seite schon lange realisiert ist. Zuletzt hatte das Stadtparlament im Juli dieses Jahre eine entsprechende Resolution verabschiedet.

Auf die hat der Bahnbevollmächtigte nun reagiert und erklärt, dass die Vorentwurfsplanung für die Umgestaltung des Bahnsteigs voraussichtlich im April nächsten Jahres beginne und Ende 2017 abgeschlossen werde. Diese Planung müsse dann dem Eisenbahnbundesamt vorgelegt werden. Und weil dann noch ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden muss, rechnet Vornhusen nicht mit einem Baubeginn vor 2020. (sis)

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