Konzern investiert rund drei Millionen Euro für den Nachwuchs

Bauriese Strabag baut ein Internat in Bebra

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Der Baukonzern Strabag will die Lehrwerkstatt in Bebra erweitern und ein Internet bauen.

Bebra. Das Straßenbauunternehmen Strabag will die Konzern-Lehrwerkstatt im Industriegebiet Nord in Bebra um ein Internat erweitern.

Bis zum Sommer 2017 sollen dort nördlich der Bundesstraße 83 drei neue Gebäude für die Unterbringung von Auszubildenden errichtet werden.

Die Kölner Strabag AG will zwischen 2,5 und drei Millionen Euro investieren. Im Gegenzug sollen die derzeit genutzten provisorischen Container-Unterkünfte mit 76 Betten abgebaut werden. Die Genehmigung für diese läuft zum Jahresende ab.

Der Konzern möchte damit eine dauerhafte Lösung in Bebra schaffen. Zunächst plane man die Unterbringung von bis zu 100 Auszubildenden, erklärten Winfried Stein, Gruppenleiter Konzern-Lehrwerkstatt und Leiter des Kaufmännischen Ausbildungszentrums, und Firas Ajouri, Leiter der gewerblichen Ausbildung bei Strabag.

Im Endausbau sollen sogar 150 Azubis aus ganz Deutschland während der Woche in Doppelzimmern hier wohnen können.

Die Bebraer Stadtverordneten machten kürzlich den ersten Schritt und beschlossen einstimmig die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans, denn bislang ist das Areal als Gewerbegebiet ausgewiesen.

Das über 80 Hektar große Gelände dient der Strabag AG – zentral in Deutschland gelegen – als Ausbildungsstandort für die Berufe des Baugewerbes und die kaufmännischen Azubis. Seit 2011 die Konzern-Lehrwerkstatt für die gewerblichen Auszubildenden aus ganz Deutschland in Bebra angesiedelt worden ist, besteht der Bedarf an Wohnmöglichkeiten für die Azubis während ihrer Zeit in Bebra.

Mit der Ausbildung will man Engpässe vor allem in den Ballungsräumen decken, wo es zu wenige Azubis im Straßenbau gibt. „Wir haben Bedarf ohne Ende“, sagen die Ausbildungsleiter. (ank)

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