Beim Kreiselfest ging es in ganz Bebra rund

Auf die Plätze, fertig, los: Bei Reifen Hofmann ging es sportlich zu. Für die noch etwas Kleineren und die schon etwas Größeren war ein Parcours aufgebaut.

Bebra. Kartoffelwurst, Kaffee, Kuchen, Waffeln, Vorführungen, Spiele und Sonderangebote - beim vierten Bebraer Kreisel- und Innenstadtfest ist für fast alles gesorgt.

Deshalb strömen die Menschen schon am späten Sonntagmorgen in das Gewerbegebiet rund um den Herkules-Kreisel.

Beim Raumausstatter Apel gibt es Spanferkel vom Feinsten, bei Ullrich vom Meister der Elemente selbst eingelegten und seit 4 Uhr garenden Nackenbraten. Aber man kann ja auch noch durch die Ausstellungen gehen und sich über die neuesten Produkte informieren. Auch bei den Stadtwerken und beim Maler Richardt, der in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen feiert und tolle Attraktionen auf dem Hof aufgebaut hat. Ein Hubsteiger hebt Wagemutige in die Luft, ein Fotograf ist da und sorgt dafür, dass man sich mit einem „Profi-Selfie“ auf einem Schokoladen-Lolli wiederfindet.

Ab 13 Uhr öffnen die Geschäfte in der Innenstadt. Überall ist man gewappnet und froh, dass so großer Andrang herrscht. „Die paar Regentropfen stecken wir locker weg“, ist sich Schuhkaufmann Berthold Ebert sicher. Für gute Laune ist ja sowieso gesorgt, denn die „Sunshine-Brass-Band“ ist mit von der Partie. Außerdem spielen die Jungs von „Press-Live“ und die von „My Emotional Onion“. Die einen alles quer- beet, die anderen Rockiges.

Während Michael Funk sein Schlagzeug „bearbeitet“, zeigt Mutter Heike im Geschäft von Vater Martin, wie man Körbchen aus Apfelstoff näht. In Joelina und Talia Zoe Große aus Cornberg hat sie gelehrige Schülerinnen - sehr zur Freude von Papa Meik Große.

Kreiselfest und Innenstadtfest lockten am Sonntag nach Bebra

Eva Köck lässt derweil auf der Nürnberger Straße Tom Gunkel aus Weiterode und Raul Blankenburg aus Bebra mit Schubkarren rund um Äpfel und Kartoffeln fahren - passend zum Thema des verkaufsoffenen Sonntags. Und auch im „be!“ geht’s „apfelig“ zu: Vor Sylvia Heinzeroths Kindermodengeschäft werden Apfelspiralen gedreht und Kartoffelstempeldrucke angefertigt. Viele junge Familien sind unterwegs, genießen das Zusammensein, und überall - gerade auch bei alten „Bääwerschen“ - hört man immer wieder, wie toll es ist, dass sich das Kreiselfest bis in die Innenstadt ausgedehnt hat und dass die Innenstadt voller Leben ist.

Von Wilfried Apel

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