Eisenbahnchor Germania feierte 125. Geburtstag mit großem Konzert

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Drei Stunden prächtige Unterhaltung und viel Musik: Das Jubiläumskonzert „125 Jahre Eisenbahnchor Germania Bebra“ eröffnete der gastgebende Männerchor, verstärkt durch Sänger aus Helsa und Kassel.

Bebra. Menschen der Erde reicht euch die Hand - mit diesem Appell begrüßte der Eisenbahnchor Germania Bebra seine Gäste zum Jubiläumskonzert im Festsaal des Hessischen Hofs.

Das war nach dem Bezirkskonzert im Mai bereits die zweite große Feier im 125. Jahr des Bestehens des Männergesangvereins.

Der Aufruf zum Frieden im Eröffnungschor war eingebunden in einem Lied für Europa, einem Lied für die Welt: „Der Freundschaft Band“ von Edgar Elgar (Musik) und Brigitte Rabe (Text). Wie die Sänger verkündeten, kann Freundschaft sehr viel verwirken: Güte, Liebe, Verstehen - und sie lässt niemand am Rande des Lebens stehen.

Fidel und die Flint

Im Gesang der Räuber von Eduard Mörike ging es um die „Fidel und die Flint“. Beide benötigt der Räuberhauptmann Jung Volker zum Geigen und zum Schießen. Mehr ein Schüsschen als ein Schuss war der nur angedeutete Knall im Schlager „Kriminal-Tango“, den das Hazy-Osterwald-Sextett vor 67 Jahren bekannt macht hat. Begleitet wurden die Sänger des Jubiläumschors von Michael Funk am Klavier. Musikalischer Leiter war Josef Koster.

Nach den Senioren hatte der Sängernachwuchs seinen Auftritt. Das waren mit frischen hellen Stimmen die „Gilfpeppers“ vom gemischten Chor Liedertafel aus Gilfershausen. Mit „Wir sind wir“, „Das ist Swing“ und „Das Farbenspiel des Winds“ erfreuten die Kinder unter Leitung von Jessica Röhn die Besucher. Viel Applaus erhielt auch der Eisenbahnchor Friedrich List Eisenach für drei klassische Chorstücke.

Musikalisch umrahmt wurde das Konzert ganz ohne Strom, aber mit Raum ausfüllenden brillanten Klängen und Tönen von fünf Musikern der Gruppe „nur.blech“.

Das waren drei Stunden prächtige Unterhaltung. Wer noch daran mitwirkte lesen Sie in der gedruckten Montagausgabe der Rotenburg Bebraer Allgemeine und im E-Paper.

Von Herbert Vöckel

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