Leben mitten im Dorf: Asmushausen hat neues Wohnbaugebiet

Historische Häuser: Zum Baugebiet an der Asmusstraße gehören – im Bild oben – das Wohnhaus eines ehemaligen Dreiseithofes mit einem großzügigen Eingangsbereich, das vom Baujahr auf den Zeitraum zwischen 1785 und 1850 fällt. Im Bild rechts ist das Wohnhaus eines Gehöftes aus der Zeit von 1680 bis 1730 zu sehen. Foto: nh

Asmushausen. In der Ortsmitte von Asmushausen ist im Zuge der Dorfentwicklung ein kleines Baugebiet entstanden.

„Damit wollen wir gezielt dem durch demografischen Wandel hervorgerufenen Brachfallen von Ortskernen entgegenwirken“, erklärt Bebras Bürgermeister Uwe Hassl. Zudem solle so der Landverbrauch in Außengebieten verhindert werden.

Neben den drei Bauplätzen in der Innerortslage warten außerdem zwei unter Denkmalschutz stehende Fachwerkhäuser auf ihre Sanierung. „Dieses kleine, aber sehr schöne Baugebiet wurde im Rahmen der Dorferneuerung und Flurbereinigung entwickelt und ist aufgrund eines naturnahen Bachlaufes mit Brückensteg und einem neuen Kinderspielplatz in unmittelbarer Nähe der Grundstücke ideal für junge Familien“, sagt Hassl.

Auch aus finanzieller Sicht seien die fünf Grundstücke sehr attraktiv, da noch bis Ende Juni dieses Jahres Anträge auf Förderung aus der Dorferneuerung gestellt werden können. Ein schneller Verkauf sei daher im Interesse der Stadt Bebra und potenzieller Investoren.

Im Rahmen des Förderprogramms seien drei Fördergruppen denkbar. Im Bereich der Planung, der Bauausführung und der Außenplatzgestaltung wird laut Hassl Fördergeld bis zu einer Höhe von jeweils 45.000 Euro in Aussicht gestellt. Über die Bedingungen der Einzelförderung für die beiden unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkhäuser gebe es die Möglichkeit, eine kostenlose Beratung durch ein Fachplanungsbüro zu bekommen.

„Mit diesen beiden historischen Gebäude kann man sich den Traum erfüllen, ein schönes Haus mit Geschichte - und das vermutlich zu besonders günstigen Konditionen - zu erwerben“, sagt Hassl. Durch die Fördermöglichkeiten werde auch eine Sanierung der Gebäude erschwinglich. Das ältere der beiden Häusern dürfte schon etwa 300 Jahre alt sein, bei dem anderen Objekt handelt es sich um das Wohnhaus eines ehemaligen Gutshofes.

Die Konditionen, zu denen die Bauplätze sowie die beiden Wohnhäuser von der Stadt Bebra zum Kauf angeboten werden, sollen erst am 26. März von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Der Bürgermeister ruft daher Interessenten schon jetzt dazu auf, sich mit ihm in Verbindung zu setzen, um Einzelheiten hinsichtlich Fördermöglichkeiten und Erwerbsvoraussetzungen abzustimmen. (pgo)

Weitere Informationen erteilt das Bau- und Planungsamt der Stadt Bebra, Telefon 0 66 22/50 11 53, E-Mail: bauamt@bebra.de

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