Beim Heimatabend in Obergude ging die Post ab - Tolle Sketch- und Tanzeinlagen

Mitten im Publikum: Markus Süß (Foto) und Matthias Itzenhäuser von Celebration animierten zum Mitmachen und Mitschunkeln. Fotos:  Wilfried Apel

Obergude. Farbig, knackig und witzig war das Programm der viertägigen Pfingstkirmes in Obergude.

Die „Güd’schen“ hatten wieder an alles gedacht. Schon beim Heimatabend im festlich geschmückten Zelt, den der mit Bläsern aus Landefeld und Pfieffe verstärkte Posaunenchor mit einem Hoch aufs „lieb’ Heimatland“ eröffnete, herrschte beste Stimmung.

Günther Reinhardt, der Vorsitzende der in diesem Jahr federführenden Freiwilligen Feuerwehr, rief dazu auf, den Alltag zu vergessen und sich ein paar schöne Stunden zu gönnen. Dazu trug postwendend der Frauenchor Ober- und Niedergude bei, der den Frühling besang und - natürlich die Liebe: „Nimm dir Zeit zu lieben!“ Wenig später folgte der ebenfalls von Dirigent Reiner Marth inspirierte Männergesangverein Niedergude, der es den Comedian Harmonists nachtat und „Veronika, der Lenz ist da!“ intonierte - so gut, dass es ohne Zugabe nicht abging. Pointiert und voller Lust erzählte die auch altersmäßig gut aufgestellte Truppe: „Hab mein Wagen vollgeladen!“

Stefan Blackert, Christian Deist, Kevin Schmoll und Maximilian Schmoll von der „alten“ Jugendfeuerwehr zeigten, wie man den Befehl „Wasser marsch!“ immer wieder neu missverstehen kann, und Stefan Haag und Thomas Reifschneider vom Schützenverein ließen das Publikum Kaffee trinkend und Zeitung lesend an „Güd’schen“ Merkwürdigkeiten teilhaben - bis sich herausstellte, dass die Kuh, die die Kaffeemilch geliefert hatte, wohl ein Bulle war.

Pfingstkirmes in Obergude

Nach einem spontanen, flammenden Aufruf von Ortsvorsteher Thomas Schmidt zur Rettung des Bauernstands („Süfft mieh Melch!“), einer temporeichen Puppentanzeinlage der drei „Kurzen“ (Caroline Löcher, Sabine Strauß und Jasmin Klee) mit den „Hinterfrauen“ Victoria Häde und Martina Reinhard und dem „Hintermann“ Ferdinand Hader ging es munter weiter. Die Ein Tanzfeuerwerk spulten die jungen Leute der „Gude-Mischung“ ab. Unglaublich, wie toll sie „Die Wanne ist voll“, „Footloose“ und diverse Rock’n-Roll-Hämmer auf die Bühne brachten. Dafür gab’s jede Menge Beifall und Zugabe-Rufe. Ähnlich erging es einer weiteren, in Lederhosen plattlernden Feuerwehrcrew, die mit „Bierkasten-Gymnastik“ für Furore sorgte.

Für Party-Stimmung sorgten Matthias Itzenhäuser und Markus Süß von „Celebration“, der auf den Tischen tanzend zum Mitmachen und Mitschunkeln animierte.

Von Wilfried Apel

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