Mindestens eine Million Euro Schaden

Landwirte nach Brand in Bosserode unter Schock - Kühe in Autobahnnähe unterwegs

Bosserode. Nach dem Großbrand auf einem Aussiedlerhof nahe des Wildecker Ortsteils Bosserode bestätigt die Polizei einen Schaden von mindestens einer Million Euro. Bei dem Feuer waren Stallungen und ein Strohlager abgebrannt. 25 Milchkühe wurden noch nicht wieder eingefangen, sie halten sich teilweise im Bereich der A 4 auf.

Ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Wohnhäuser konnten die knapp 200 eingesetzten Feuerwehrleute verhindern. Sie waren auch aus angrenzenden Kreisen zum Einsatzort alarmiert worden. Die Löscharbeiten mussten noch am Donnerstagvormittag fortgesetzt werden. Die Polizei bestätigte außerdem, dass der Landwirt und seine Frau beide einen Schock erlitten.

90 Milchkühe konnten aus dem brennenden Stall gerettet werden, lediglich drei Kälber kamen um. Der Landwirt hatte den Stall noch öffnen und die Tiere rauslassen können. Diese seien teilweise panisch davon gelaufen, berichtet Polizeisprecher Martin Schäfer.

Stallbrand in Bosserode

Nach den ersten Ermittlungen zur Brandursache, könnte das Feuer durch Funkenflug eines in der Nähe entzündetes Feuers, bei dem Holzreste und Gesträuch verbrannt wurden, entfacht worden sein, hieß es nach Polizeiangaben noch am Mittwoch.

Rubriklistenbild: © Deppe

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