Drei Kälber starben - Über 150 Feuerwehrleute im Einsatz

Stallbrand in Bosserode:  90 Tiere aus Feuer gerettet

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In Bosserode ist ein Stall abgebrannt.

Bosserode. Bei einem Großfeuer sind am Mittwochmittag die Stallungen und das Strohlager eines Aussiedlerhofes nahe des Wildecker Ortsteils Bosserode beinahe komplett abgebrannt. 90 Tiere konnten vor den Flammen gerettet werden, drei Kälber starben.

Menschen wurden laut Polizei nicht verletzt.

Weit über 150 Feuerwehrleute aus dem ganzen Landkreis Hersfeld-Rotenburg und benachbarten Landkreisen waren über Stunden im Einsatz. Selbst drei Stunden nach Brandausbruch wurden noch weitere Feuerwehren aus dem Kreisgebiet alarmiert. Das DRK wurde mit einem Katastrophenzug zur Betreuung der Einsatzkräfte gerufen. Für sie wurden vor allem Getränke nach Bosserode gebracht. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an.

Da der Aussiedlerhof sehr abgelegen liegt und nur über eine schmale Straße zu erreichen ist, mussten die Einsatzkräfte sehr geordnet zur Einsatzstelle vorrücken, um sich nicht völlig festzufahren. Etwa einen Kilometer von der Einsatzstelle entfernt wurde eine Sammelstelle gebildet, von wo aus die Kräfte mit wasserführenden Fahrzeugen zur Brandbekämpfung vorrückten.

Stallbrand in Bosserode

Nach den ersten Ermittlungen zur Brandursache, könnte das Feuer durch Funkenflug eines in der Nähe entzündetes Feuer, bei dem Holzreste und Gesträuch verbrannt wurden, entfacht worden sein, heißt es nach Polizeiangaben. Zur Höhe des Schadens konnten zunächst keine Angaben gemacht werden, inoffiziellen Schätzungen zufolge soll der Schaden aber in Millionenhöhe liegen.

An der Einsatzstelle machten sich unter anderem Landrat Dr. Michael Koch und Wildecks Bürgermeister Alexander Wirth ein Bild von den Löscharbeiten. (lad/yk)

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