Prozessleitsystem beschädigt

Nach Brand bei K+S: Fabrik am Standort Hattorf steht für vier Wochen

Philippsthal. Nach dem Brand im K+S-Standort Hattorf am vergangenen Freitag wird die Reparatur des entstandenen Schadens etwa drei bis vier Wochen dauern.

Das geht aus einer Pressemitteilung des Düngemittelherstellers hervor. Während dieser Zeit kann die Produktion nicht wie vorgesehen wieder aufgenommen werden. Beim Anfahren der Fabrik war am Freitagmorgen ein Brand ausgebrochen, der auch die Stromversorgung des Prozess-Leitsystems beschädigt hat (unsere Zeitung berichtete).

Das Feuer konnte laut Pressemittteilung schnell von der Werkfeuerwehr gelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Allerdings wurde die Stromversorgung des zentralen Prozess-Leitsystems beschädigt, mit dem die Aufbereitungsanlagen gesteuert werden.

Von dem Schaden nicht betroffen ist die Herstellung von Bittersalz aus zugelieferten Vorprodukten, die in einem separaten Betriebsteil verarbeitet werden. Die beiden anderen Standorte des Werkes Werra, Wintershall und Unterbreizbach produzieren nach wie vor in vollem Umfang.

Die betroffenen Mitarbeiter werden soweit möglich an anderen Standorten eingesetzt. Die Brandursache ist ebenso wie die genaue Schadenshöhe noch unklar. Der Schaden ist laut K+S über die Sach- und Betriebsunterbrechungsversicherung der Unternehmensgruppe gedeckt. Im Rahmen dieses Vertrages werden die Reparaturkosten des Sachschadens sowie die nachgewiesenen Kosten der Betriebsunterbrechung erstattet. (jce)

Rubriklistenbild: © dpa

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