Feuchtsalz mit Lauge für die Straßen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Hessen Mobil ist auf den Winter vorbereitet

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Sieht aus wie Schnee, ist aber Salz: Norbert Michael (links im Bild), Dezernatsleiter Betrieb, und der Regionale Bevollmächtigte Peter Wöbbeking von Hessen Mobil mit einem winzigen Bisschen aus dem Vorratslager in Bad Hersfeld.

Hersfeld-Rotenburg. Nichts ging mehr auf einigen Straßen und Autobahnabschnitten im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, als vor drei Wochen der erste Schnee fiel (wir berichteten). Bei Hessen Mobil beziehungsweise den Straßenmeistereien im Kreis sieht man sich trotzdem gut vorbereitet.

„Auch wenn ein anderer Eindruck entstanden sein mag, wir waren vorbereitet“, betonte Peter Wöbbeking, Regionalbevollmächtigter bei Hessen Mobil, bei einem Pressegespräch am Dienstag. „Anfang November beginnt bei uns die Wintersaison. Die Fahrzeuge sind einsatzbereit und die Schichtpläne entsprechend aufgestellt.“

Der plötzliche Schneefall Anfang des Monats sei vom Deutschen Wetterdienst so nicht vorhergesagt worden, zudem seien viele Fahrzeuge noch nicht mit Winterreifen ausgestattet gewesen und mancherorts gab es wegen querstehender Lkw oder fehlender Gassen für die Einsatzfahrzeuge der Straßenmeistereien kein Durchkommen.

In diesem Sinne appellieren Wöbbeking und seine Kollegen auch an alle Verkehrsteilnehmer, das Fahrverhalten im Winter entsprechend anzupassen. „Wir können schließlich auch nicht überall gleichzeitig und sofort sein“, warnt Norbert Michael, Dezernatsleiter Betrieb Osthessen. Im Landkreis betreuen die beiden Straßenmeistereien Bad Hersfeld und Rotenburg insgesamt rund 660 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Für 122 Kilometer Autobahn ist die Autobahnmeisterei Hönebach zuständig. Der größte Salzvorrat mit etwa 2800 Tonnen lagert in der Kreisstadt. Bis zu 5200 Tonnen beträgt die Gesamtlagerkapazität für den Kreis.

Gestreut wird nicht nur trockenes Salz, sondern auch sogenanntes Feuchtsalz mit einem Anteil Lauge, das besser liegenbleibt. Bei allen Maßnahmen sei jedoch die Wirtschaftlichkeit zu beachten. Immerhin werde der Winterdienst mit Steuergeld finanziert.

Mehr zum Thema Winterdienst in der gedruckten HNA-Ausgabe am Mittwoch.

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