Kirchenkreis Rotenburg: Luthers Lieder gehen auf Reisen

Bei ihm ist die „Freude an der Arbeit oft zu spüren, vor allem aber auch zu hören“: Dekanin Strohriegl gratulierte Bezirkskantor Christian Zierenberg zum 25. Dienstjubiläum. Fotos:  Apel

Bebra. Die erheblich ausgeweitete Flüchtlingsarbeit der Kirchengemeinden und des Zweckverbandes für Diakonie lobte Dekanin Gisela Strohriegl während der Herbstsynode des Kirchenkreises Rotenburg in Bebra.

Sowohl die Landeskirche als auch die Landesregierung unterstützten die Hilfe finanziell.

Das in Rotenburg im Dietrich-Bonhoeffer-Haus eingerichtete „Café International“ platze aus allen Nähten, und überall seien im Zusammenwirken von Kirchengemeinden, auf ökumenischer Ebene oder mit Vereinen und politischen Gemeinden Netzwerke entstanden, berichtete die Dekanin. „Ich bin erstaunt, wie viele Menschen sich engagieren und Ermutigung erfahren - Menschen, die wir vorher nur selten in unseren Kirchen gesehen haben.

In ihrem Jahresbericht ging die Dekanin auch auf die Verabschiedung der Pfarrer Winfried Schiel, Jutta Preiß-Völker, Axel Dück und Wilhelm Altmüller, die Einführung von Diakoniepfarrer Jens Haupt, die zum 1. November anstehende Neubesetzung der Pfarrstelle 1 der Martin-Luther-Gemeinde in Wildeck mit Felix Gottschalk und die Neuaufteilung der Rotenburger Pfarrbezirke ein.

Nach der Übergabe der neuen Altarbibeln an die Gemeinden startet der Kirchenkreis am Reformationstag von der Rotenburger Jakobikirche aus das Projekt „Luthers Lieder gehen auf Reisen“. Es beginne mit „Ein feste Burg ist unser Gott“ und ende mit einem großen Chortreffen. Höhepunkt werde das Reformationsfest am 31. Oktober 2017 sein.

Diakoniepfarrer Jens Haupt und Theo Drude hatten den Gottesdienst zu Beginn der Synode gehalten. Haupt unterstrich, dass Gottes Gerechtigkeit bewege und eine Gesellschaft aus reformatorischer Sicht nicht ohne soziale Gerechtigkeit zu denken sei. Die Bebraer Stadträtin Ilse Koch warnte explizit vor „braunem Gedankengut“.

Von Wilfried Apel

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