Nentershausen: Bau des Radwegs beginnt im Mai

Grünstreifen in der Mitte und grober Schotter: So sieht ein Teil des Wegabschnittes von Nentershausen nach Weißenhasel zurzeit noch aus. Foto: Dupont

Nentershausen/Sontra. Was so mancher nicht mehr für möglich gehalten hätte, wird jetzt doch Wirklichkeit.

Die letzten Hürden für den Bau eines asphaltierten Radwegs von Nentershausen über Weißenhasel nach Sontra-Hornel sind aus dem Weg geräumt.

Seit vielen Jahren war ein richtiger Radweg mit asphaltierter Decke von vielen gewünscht und gefordert, unter anderem aber wegen knapper Kassen immer wieder verschoben worden.

Jetzt ist das Geld da. Das Land Hessen hat dem interkommunalen Zweckverband Nentershausen-Sontra-Herleshausen, der den Bau des Radwegs beantragt hat, eine Förderung zugesagt.

Viel Fördergeld vom Land

Durch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) gewährt der Bund den Ländern Finanzhilfen für Investitionen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden. Aus diesem Fördertopf soll das Geld kommen. Das Land hat zugesagt, 75 Prozent der Kosten zu übernehmen. Das berichtete der Nentershäuser Bürgermeister Ralf Hilmes.

Der Bau des Radwegs kostet 600 000 Euro. Dazu kommen 40 000 Euro an Kosten für den Ankauf von Grundstücken.

Der Weg ist insgesamt drei Kilometer lang. Zwei Kilometer verlaufen auf dem Gebiet der Gemeinde Nentershausen, ein Kilometer auf dem Gebiet der Stadt Sontra. Entsprechend werden die Kosten auf die Kommunen verteilt.

200 000 Euro kostet der Bau des Radwegs auf Sontraer Seite. Bei der 75-prozentigen Förderung durch das Land bleibt ein Eigenanteil von 50 000 Euro für die Stadt Sontra. Dafür haben die Stadtverordneten vor wenigen Tagen grünes Licht gegeben und das Geld im Nachtragshaushalt zur Verfügung gestellt. Auf Sontraer Seite muss ein geschotterter Weg von Hornel bis zur Brücke über den Maßholderbach an der Straße nach Mönchhosbach noch einen passenden Untergrund erhalten und asphaltiert werden.

100 000 Euro Eigenanteil

Der etwa zwei Kilometer lange Abschnitt auf Nentershäuser Gebiet kostet 400 000 Euro. Für die Gemeinde bleibt durch die Förderung ein Eigenanteil von 100 000 Euro. Die Nentershäuser Gemeindevertretung hatte bereits im Juni grünes Licht für das Projekt gegeben. Die Strecke besteht aus verschiedenen Abschnitten. Zum Teil ist schon ein Wirtschaftsweg vorhanden, zum Teil sind die Flächen noch Ackerland.

Geplant ist, dass der Bau des Radwegs im Mai 2017 beginnt und auf jeden Fall die ersten Radler ihn noch im nächsten Jahr nutzen können.

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Von René Dupont

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