Schnelles Internet für Weißenhasel greifbar nah

Schön gelegen: der Nentershäuser Ortsteil Weißenhasel. Um fit für die Zukunft zu sein, kämpft ein Arbeitskreis dafür, schnell schnelles Internet im Dorf zu bekommen. Sogar die mögliche Trassenführung für die Leerrohre vom Reichenberg bis zur Ortsmitte haben Mitglieder der Initiative schon komplett durchgeplant. Foto: Dupont

Weissenhasel. Jetzt wird es ernst für Weißenhasel: In einer Informationsveranstaltung sollen die Bürger am Mittwoch entscheiden, welchen Weg das Dorf zum schnellen Internet geht.

Noch nie waren die Chancen auf schnelles Internet für Weißenhasel in so greifbarer Nähe. Davon ist die Glasfaser-Initiative Weißenhasel überzeugt. Der fünfköpfige Arbeitskreis kämpft mit viel Herzblut und Engagement dafür, dass bald Schluss ist mit dem Schneckentempo beim Internet in dem Nentershäuser Ortsteil.

Die Initiative hat der Telekom ein Angebot abgetrotzt, das nach Angaben der Arbeitskreismitglieder „eine riesige Chance für Weißenhasel“ ist.

Der Arbeitskreis wird den Weißenhaselern das Angebot in einer zweiten Informationsveranstaltung am Mittwoch, 13. Januar, ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus vorstellen. An diesem Abend sollen die Bürger auch entscheiden, ob die Initiative umgesetzt wird.

Leerrohre verlegen

In der ersten Info-Veranstaltung Anfang Oktober war vonseiten der Telekom noch davon die Rede, dass die Weißenhaseler die Verlegung der Leerrohre für die Glasfaserkabel selbst organisieren und bezahlen müssen, und dass dann immer noch ein Defizit von 40 000 Euro übrig bleibe, das die Einwohner ebenfalls decken müssten.

Im offiziellen Angebot der Telekom von Mitte November ist von den 40 000 Euro nicht mehr die Rede. Lediglich das Verlegen der Leerrohre müssen die Weißenhaseler selbst stemmen.

Einmalig etwa 200 Euro

Das Verlegen der Leerrohre soll eine Fachfirma übernehmen. Angebote sind bereits eingeholt.: Die Arbeiten würden etwa 20 000 Euro kosten.

Das bedeutet: Beteiligen sich 100 der insgesamt 160 Haushalte an der Initiative, müsste jeder Haushalt zum Start einmalig 200 Euro zahlen zur Deckung der Kosten für die Erdarbeiten. Anschließend müsste nur noch der monatliche Tarif an den Anbieter bezahlt werden.

„Das ist ein sehr gutes und finanzierbares Angebot. Das können die Bürger stemmen“, ist sich der Arbeitskreis sicher.

Damit das Projekt umgesetzt werden kann, müssen sich aber genügend Weißenhaseler beteiligen - sonst ist es gestorben.

Weitere Details zum Angebot der Telekom und warum schnelles Internet auch für Weißenhasel so wichtig ist, lesen Sie in der gedruckten Montagausgabe der Rotenburg-Bebraer Allgemeine.

Von René Dupont

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