Ronshäuser Haushalt mit Geld für Kanal und Badepark beschlossen

Machtlos. Mit großer Einmütigkeit haben die Ronshäuser Gemeindevertreter am Donnerstagabend den Haushalt 2016 und das Investitionsprogramm für ihre Kommune beschlossen.

Trotz anstehender Kommunalwahl verlief die Haushaltsdebatte im Machtloser Dorfgemeinschaftshaus äußerst versönlich.Statt Streit wurde fraktionsübergreifend viel Lob und Respekt für die in der vergangenen Legislaturperiode gemeinsam getätigte Arbeit geäußert. Zum Mitte Dezember vorgelegten Zahlenwerk gab es noch drei Veränderungen:

Mehr Geld für Kanalbau 

Die Kostenermittlung für den Kanalbau in der Eisenacher Straße macht eine Erhöhung der Investitionssumme um 60 000 Euro auf nunmehr 300 000 Euro erforderlich. Darin enthalten ist ein Puffer in Höhe von 15 000 Euro. Zur Finanzierung wird das Investitions-Darlehen hierfür von bisher 10 000 Euro um 47 000 Euro erhöht. Um 13 000 Euro erhöht sich der Ansatz für die Anschlusskosten der betroffenen Hauseigentümer. Zur Zwischenfinanzierung wird zudem der Höchstbetrag der Kassenkredite um 300 000 Euro auf nunmehr 3,4 Millionen Euro angehoben.

Teile für Chlorgas-Anlage 

Weil einige Komponenten der Chlorgasanlage im Badepark Ronshausen defekt sind, müssen sie vor dem Beginn der Badesaison ausgetauscht werden. Die Kosten, die sich laut Bürgermeister Markus Becker voraussichtlich auf 6000 Euro belaufen, waren im Haushaltsansatz zuvor noch nicht berücksichtigt worden. Dieser erhöht sich nun von 4000 auf 10.000 Euro.

Pakt für den Nachmittag 

Mit 500 Euro will die Gemeinde die Grundschule Ronshausen und deren Förderverein (FGR) bei ihrem Vorhaben, sich für das Betreuungs-Programm „Pakt für den Nachmittag“ des hessischen Kultusministeriums zu bewerben, unterstützen. Der Betrag wird über den Fehlbedarf finanziert.

Alle drei Änderungsanträge zum Haushalt 2016 wurden einstimmig mit 11 Ja-Stimmen aus den Reihen von SPD, CDU, WGR und FDP beschlossen. In der anschließenden Verabschiedung des Haushaltes samt Änderungen versagte lediglich der FDP-Vertreter Thomas Wenderoth seine Zustimmung. Er stimmte auch beim Beschluss des Haushaltssicherungskonzeptes als einziger mit Nein.

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Rubriklistenbild: © dpa

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