Ferienwohnungen beliebt

Begehrte Erlebnisregion: Bundespreis für Mittleres Fuldatal

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Für Tourismus im Einsatz: Der Vorsitzende der Erlebnisregion Mittleres Fuldatal, Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald, und Geschäftsführerin Nancy Konradt vor einem der von Touristen meist fotografierten Objekte in Rotenburg, dem Kump. Der Brunnen steht vor der Jakobikirche am Marktplatz.

Rotenburg. Der Neustart scheint gelungen zu sein: Die Erlebnisregion Mittleres Fuldatal gehört zu den Siegern des Bundespreises Regionkommune, der am 1. Oktober in Berlin verliehen wird.

Zwei Jahre nachdem die Kommunen des Altkreises Melsungen die Touristische Arbeitsgemeinschaft Erlebnisregion Mittleres Fuldatal verlassen haben, können Erfolge verzeichnet werden.

Das berichten der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald, und Geschäftsführerin Nancy Konradt. Aktuell gehören Rotenburg, Bebra, Alheim und Ronshausen sowie mehrere touristische Betriebe aus Morschen der Erlebnisregion an. Ziel ist es, die Region gemeinsam touristisch weiterzuentwickeln und die regionale Identität zu fördern. Insgesamt gibt es 105 Mitgliedsbetriebe.

Einer von 97 Bewerbern

Die Arbeitsgemeinschaft war einer von 97 Bewerbern um den Bundespreis. Verliehen werden drei Preise sowie drei Sonderpreise. Auf welchem Platz die Erlebnisregion landen wird, ist noch nicht bekanntgegeben worden.

Belohnt wird das bisherige Engagement der neu aufgestellten Arbeitsgemeinschaft auch vom Land: 100 000 Euro Fördergeld wurden ihr vom Kompetenzzentrum interkommunale Zusammenarbeit zugesprochen. Geld, das in den nächsten vier Jahren in die weitere Vermarktung der Region fließen und für personelle Unterstützung der Geschäftsführerin ausgegeben werden soll.

Eines der erfolgreichen Projekte ist die Handwerkerlebnisroute, die Touristen altes Handwerk der Region nahe bringt. Nancy Konradt weiß, dass man nur mit ungewöhnlichen Angeboten touristisch erfolgreich sein kann: „Schöne Regionen gibt es auch woanders in Deutschland. Deshalb müssen wir Besonderes bieten“, sagt sie. So tüftelt sie zum Beispiel auch mit Bebras Stadtmarketingchef Stefan Knoche an besonderen Eisenbahnführungen.

Unterstützen will Konradt besonders auch Mitgliedsbetriebe auf den Dörfern. Hier sieht sie große Chancen für die Vermietung von attraktiven Ferienwohnungen. Ausbaufähig ist nach ihrer Einschätzung auch der digitale Auftritt von Vermietern.

Ferienwohnungen in der Region „brummen“ insgesamt - besonders bei Radtouristen. Deshalb wurde innerhalb der Arbeitsgemeinschaft eine Gruppe gegründet, die sich mit dem Ausbau dieses Beherbergungszweiges befasst, in die Gästestatistik fließen sie allerdings nicht ein, weil Vermieter meist zu touristischen Kleinstbetrieben zählen.

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