Heimatnahe Stätte der Heilung

Kreiskrankenhaus feierte 60-jähriges Bestehen

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Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel, links, und KKH-Geschäftsführer Reiner Schickling.

Rotenburg. Das Kreiskrankenhaus in Rotenburg feierte sein 60-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst in der Jakobikirche - genau an dem Tag, an dem das Haus am Emanuelsberg seine Türen für Patienten öffnete: am 19. Juli 1954.

Gebaut hatte das Kreiskrankenhaus der damalige Kreis Rotenburg. Das Ziel: eine gesundheitliche Versorgung für die Bevölkerung vor Ort zu schaffen. „Diese Vorgabe hat sich erfüllt“, sagte Landrat Dr. Karl- Ernst Schmidt. Das Haus sei eine heimatnahe Stätte der Heilung und Genesung geworden. Eine halbe Million Patienten haben nach den Worten des Landrats in den 60 Jahren die Dienste in Anspruch genommen.

Die Schwesternschaft habe von Anfang an die Bewirtschaftung des Kreiskrankenhauses in der Tradition der christlichen Nächstenliebe übernommen. „Wir sind froh und dankbar, dass sich der Diakonieverein so einbringt und für die Menschen engagiert, die der Hilfe bedürfen“, würdigte der Landrat den Einsatz der Schwesternschaft. Zur längerfristigen Absicherung hatte der Kreis mit dem Diakonieverein einen Nießbrauchsvertrag geschlossen.

Schmidt kündigte ein weiteres Bauvorhaben im Kreiskrankenhaus an: die Sanierung des alten Bettenhauses für 15 Millionen Euro. Daran will sich das Land Hessen beteiligen. Als Geschenk zur Geburtstagsfeier kündigte Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel vom Sozialministerium einen Zuschuss zu den Baukosten von 4,6 Millionen Euro an.

Für den Fußballfan sind 60 Jahre Kreiskrankenhaus Rotenburg ein guter Grund zum Feiern. Schließlich sei Deutschland 1954 und 2014 Weltmeister geworden.

Glückwünsche überbrachte Bürgermeister Christian Grunwald auch im Auftrag seines Alheimer Kollegen Georg Lüdtke. Für den Diakonieverein Berlin-Zehlendorf würdigte Vorstandsoberin Constanze Schlecht die Zusammenarbeit mit dem Kreis und das Engagement der Mitarbeiter. Sie würden bei allem Wandel im Gesundheitswesen Tag für Tag Großartiges leisten.

Der Festgottesdienst wurde von Dekanin Gisela Strohriegl und Klinikpfarrerin Dorothea Alogas gestaltet. Die Predigt hielt Landeskirchenrat Horst Rühl. Ferner wirkten der Kammerchor des Kirchenkreises Rotenburg, Bezirkskantor Christian Zierenberg, die Musikerinnen Annemarie Sitzler und Carolina Weyh sowie Geschäftsführer Reiner Schickling als Moderator mit. (zvk)

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