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Kommunen sollen von Windkraftanlagen profitieren

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Windmühle, Windkraft
© Foto: nh

Rotenburg. Wenn es schon nicht ohne Windkraft geht, dann sollen wenigstens die Kommunen, die Bürgerinnen und Bürger, von dieser Form der Energiegewinnung profitieren. Wie das funktionieren kann, war Thema einer Informationsveranstaltung  am Dienstag im Rotenburger Rathaus.

Eingeladen hatten dazu der Zubra (Interkommunale Zusammenarbeit von Bebra, Rotenburg und Alheim). Deutlich wurde in der Veranstaltung, dass ein Umdenken eingesetzt hat: Die einst im Landkreis verpönte Windkraft als Form der erneuerbaren Energiegewinnung („Waldhessen darf nicht Windhessen werden“ hieß es noch vor wenigen Jahren) wird, zumindest in Zubra-Kreisen, als notwendige Alternative in Zeiten des Atomausstiegs angesehen. "Es weht der Wind der Veränderung", wie Rotenburgs Bürgermeister Manfred Fehr erklärte.

Alheims Bürgermeister Georg Lüdtke ergänzte: „Dazu benötigen wir eine wirtschaftliche Bündelung der Anlagen.“ Eine Verspargelung der Landschaft dürfe nicht zugelassen werden.

Wolfgang Ruch, Geschäftsführer des Bürgerwindparks Schenklengsfeld, und Manfred Ringer, Vorstandsmitglied der neuen Genossenschaft GenoScolar, die eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Rotenburger Jakob-Grimm-Schule betreibt, stellten ihre Konzepte vor. Ziel: Jeder soll Anteilseigner werden dürfen. (sis)

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