Keine Hinweise auf Drogenhandel

Bad Hersfelder Schilde-Park verschärft im Fokus der Polizei

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Schilde-Park

Bad Hersfeld. Der Bad Hersfelder Schilde-Park wird zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten von Polizeibeamten in Uniform und ziviler Kleidung überwacht. Das bestätigt Polizeisprecher Manfred Knoch. Augenzeugenberichten, nach denen der Park ein Drogenumschlagplatz sein sollte, widersprach er.

Seit Anfang Juli hätte die Polizei dort lediglich zweimal Drogen sichergestellt. In beiden Fällen habe es sich um geringe Mengen Cannabis gehandelt, die die kontrollierten Personen zum Eigenkonsum dabei hatten. „Es liegen keine Hinweise auf Handel an diesem Ort vor“, sagt Knoch.

Der Eindruck, dass dort illegale Geschäfte betrieben werden könnten, könnte laut Knoch daraus entstanden sein, dass sich der Schilde-Park durch seine zentrale Lage nahe der Innenstadt zu einem Treffpunkt junger Menschen entwickelt habe, ähnlich wie der Jahnpark und andere Orte in ganz Waldhessen.

„Jugendtypisches Verhalten“

„Jugendtypische Verhaltensweisen“ könnten mutmaßlich dazu geführt haben, dass sich Passanten unsicher gefühlt hätten. Mit dem Ende des Sommers werde der Treffpunkt erfahrungsgemäß wieder an Bedeutung verlieren.

Knoch bestätigt, dass Beamte regelmäßig Personen im Schilde-Park kontrolliert hätten. Das seien mal durchreisende Touristen, mal Hersfelder Bürger und mal örtlich bekannte Straftäter gewesen. Wie oft kontrolliert wurde, sagte die Polizei nicht. „Wir bitten um Verständnis, wenn Personenkontrollen ohne relevante Feststellungen nicht statistisch festgehalten werden“, erklärte Knoch gegenüber unserer Zeitung.

Die Frage, mit welchen Substanzen die Beamten in der Region bei Kontrollen am häufigsten zu tun haben, beantwortet Knoch ebenfalls. „Die Drogen Nummer eins in unserem Zuständigkeitsbereich sind Cannabisprodukte“, sagt der Polizeisprecher.

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