Studenten der Fachhochschule Erfurt befragen Bürger in Bebra und den Ortsteilen

Stadt unter der Lupe

Stadt Bebra und die Ortsteile: Angehende Stadt- und Raumplaner suchen nach Stärken und Schwächen in der Gesamtstadt Bebra.

Bebra. Morgen, Mittwoch, und am Donnerstag sind Studenten unterwegs in der Stadt Bebra und den den Ortsteilen. Die angehenden Stadt- und Raumplaner der Fachhochschule Erfurt wollen Stärken und Schwächen in der gesamten Stadt auf die Spur kommen, werden kartieren und analysieren. Sie tun das nicht nur zu Ausbildungszwecken, sondern auch zum Nutzen der Stadt: Die Studenten erarbeiten ein „Integriertes kommunales Entwicklungskonzept“ – kurz IKEK – für Bebra.

Auch dieses Konzept soll nicht in den Schreibtischen verschwinden. Es ist vielmehr Voraussetzung, damit die Stadt in das neue gesamtkommunale Dorfentwicklungskonzept aufgenommen werden kann. Einen solchen Antrag auf Aufnahme hat die Stadt Bebra beim Hessischen Wirtschaftministerium gestellt, das auch für die Landesentwicklung zuständig ist.

Angebot der Hochschule

Die Fachhochschule Erfurt habe der Stadt die Erarbeitung eines solchen IKEKs angeboten, hatte Stadtverordnetenvorsteher Herbert Börner in der jüngsten Stadtverordnetensitzung erklärt. Schon seit März arbeiten die Studenten unter Leitung von Prof. Dr. Ing. Reinhold Zemke an dem Konzept. Die Stadt hat sich bereits den 60 beteiligten Studenten und Studentinnen vorgestellt.

Die Studenten, die Mittwoch und Donnerstag in Gruppen in den Dörfern und der Stadt unterwegs sind, sind an Buttons mit der Aufschrift „Fachhochschule Erfurt“ zu erkennen.

Anfang Juli sollen die Konzepte der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Termin für die Präsentation ist am Dienstag, 1. Juli, ab 18 Uhr in der Aula des Beruflichen Gymnasiums in Bebra.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

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