Bosseröder Kirmes und Festzug: Und alle waren dabei

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Was die Gemeinde allein nicht stemmen kann, vollendet der Bosseröder Heinzelmann: Aktive des Heimat- und Kulturvereins stellen unter Beweis, dass die Bosseröder die besten Wildecker sind.

Wildeck. Bei der „Bussereer Kermes" und ganz besonders beim Festzug macht den Bosserödern so schnell keiner was vor. Es gibt zwar keinen Plan und es weiß auch keiner, wer mitzieht, aber irgendwie sind alle dabei.

Logisch: Es gibt kein Bier auf Hawaii, drum haben diese Damen Männer und eine fahrbare Theke dabei.

Angefangen bei zahllosen Nachbarschaftsgruppen, den Konfis bis hin zu den Mitgliedern der Kyffhäuser-Kameradschaft, die am Sonntag für ihre neue Disziplin „Highland Games“ warben und im Schottenrock durchs Dorf spazierten. Einige Kirmesgeschädigte waren im Bademantel unterwegs. Die Fußballer führten ihre neue Taktik, bei der das Verlangen nach kühlem Blonden eine ganz besondere Rolle spielt, vor. Natürlich bekamen auch die Obersuhler „Fettfüchse“ ihr Fett weg, und Obersuhler, Raß- und Richelsdorfer sowie Süßer gaben ihr Bestes, um den Bosserödern eins auszuwischen. Musikalischer Stamm- und Stargast war der Landsknechts-Fanfarenzug aus Sontra, der mit Extra-Vorführungen begeisterte.

Umjubelter Festzug zur Bosseröder Kirmes

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