Säureanschlag auf Tierpflegestelle in Friedewald

Zwei der verätzten Kätzchen haben überlebt

Friedewald. Zwei von den Kätzchen, die in Friedewald von Unbekannten mit einer ätzenden Flüssigkeit gefüttert worden sind, haben den Anschlag nicht überlebt.

Das teilt Nicole Beck vom Tierschutzverein Pfötchen-Engel e.V. auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Diese beiden Tiere hätten die ätzende Flüssigkeit wohl auch geschluckt. Ihre inneren Organe hätten dann versagt.

Insgesamt seien vier kleine Katzen betroffen gewesen. Die anderen beiden hätten nur leichte Verätzungen an der Zunge und im Außenbereich der Schnauze gehabt, die inzwischen gut abgeheilt seien. Eines der elf Wochen alten Kätzchen ist inzwischen bei neuen Besitzern untergebracht, das zweite werde am Wochenende umziehen, sagt Beck. Sie weist zudem darauf hin, dass sie sich unmittelbar nach dem Anschlag in der Nacht zu Freitag an die Polizei gewandt habe. Es habe allerdings ein paar Tage gedauert, bis alle Unterlagen für die Strafanzeige vorlegen hätten.

Tierschutzverein gegründet

Nicole Beck kümmert sich schon seit vielen Jahren privat um Tiere, die verletzt oder unterernährt aufgefunden werden. Inzwischen hat sie mit einigen Freunden den Tierschutzverein Pfötchen-Engel gegründet. Ein Hauptanliegen des Vereins ist es, die Zahl der Streunerkatzen zu reduzieren. Die werden eingefangen und kastriert. „Aber wir sind auch für alle anderen Tiere da“, betont Beck. (zac) Kontakt: 0162/9876630

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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