Besuch beim Training in Treysa

Cheerleader der Schwalmstadt Warriors sorgen für Stimmung

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Sorgen bei den Spielen der Schwalmstadt Warriors für Stimmung im Treysaer Publikum: die Mitglieder der Gracecats.

Treysa. Feuer und Flamme für American Football sind die Gracecats. Das sind die Cheerleader der Schwalmstadt Warriros, die wir beim Training in Treysa besucht haben.

Die Anfänge

Cheftrainer Dietz-Grube machte auf Facebook einen Aufruf und fand Rebecca Bach, die zusammen mit ihrer Freundin Luisa das erste Training organisierte. Ebenfalls online wurde über den Namen der Cheerleader abgestimmt. Warrior Queens, Dynamites und Silver Fighters waren in der Verlosung. Letztlich überzeugte Gracecats, was frei übersetzt anmutige Katzen bedeutet. Bach, die alle Beccy nennen, ist im Gegensatz zu Luisa immer noch aktiv.

Die 19-Jährige aus Jesberg ist glühender Fan der Denver Broncos und kümmert sich vor allem um die Choreografie. Zuvor tanzte sie HipHop, Linedance und Ballett. Für Ausdauer- und Krafttraining ist seit zwei Monaten Lara Näther zuständig. Die 21-jährige Studentin aus Stadtallendorf hat Sachkenntnis im Fitnessstudio und ist mit Marvin Prüssing liiert. Das ist einer der Spieler und auch Trainer der Nachwuchs-Footballer, die als Team aufgebaut werden.

Das Team

Die Gracecats bestehen aktuell aus 15 Mädchen zwischen acht und 18 Jahren. 13 davon sind von Anfang an dabei. Durchschnittlich sind sie etwa 16 Jahre und kommen alle aus der Schwalm. Cheerleading war für alle Neuland. Erfahrung hatten sie beim Gardetanz und teilweise auch Turnen.

Rebecca Bach

Zweimal pro Woche trainieren sie zeitgleich mit den Footballern in Treysa. Vor Heimspielen sind bis zu vier Einheiten im Schwalm-Stadion oder im Winter in der Ostergrundhalle angesetzt.

„Die Choreo muss sitzen“, erklärt Bach, die mit der Entwicklung und Lernbereitschaft ihrer Schützlinge sehr zufrieden ist. Dafür tun die Trainerinnen alles. „Die Mädels können sich immer melden, wenn sie etwas haben“, betont Näther. Zwei Whats-App-Gruppen gibt es: eine für den sportlichen, eine für den privaten Bereich.

Die Spiele

„Anfangs waren alle nervös“, sagt Bach mit Blick auf bislang bis zu 750 Zuschauer in Treysa. „Aber mittlerweile ist das ganz normal, und zusammen mit den Footballern fühlen wir uns als Patchworkfamilie.“ Ein Spiel kann bis zu drei Stunden dauern - und die Cheerleader sind immer in Bewegung. Wichtig: „Wir haben eine Fürsorgepflicht. Anheizen verstehen wir im Sinne von Spaß bringen, nicht scharf machen“, betonen die Trainerinnen.

„Offense“, „Defense“ und „Let’s go Warriors“ - das sind die gängigsten Gesänge. Tanzeinlagen zu Musik (instrumental und Rock) mit bis zu 64 einstudierten Schritten gibt’s etwa in der Halbzeitpause.

Die Perspektive

Rebecca Bach und Lara Näther würden gern noch einen speziellen Trainerschein machen. Dann könnten sie mit den Cheerleadern auch Pyramiden bauen. Ideal wären mindestens 20 Teammitglieder, um zwei Gruppen zu bilden. Diese würden dann nach Alter eingeteilt. „Wir gehen auf jeden immer individuell ein“, betont Näther.

Service

Kontakt zu den Cheerleadern ist bei Facebook unter „S.W. Gracecats“ möglich. Das nächste Spiel der Warriors steigt am 11. September ab 14 Uhr beim „Family Game Day“ gegen Offenbach. Weitere Infos unter www.schwalmstadt-warriors.de

Kommentare

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