Erfahrung und junger Elan

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Berufserfahrung trifft Innovation: Die Geschäftsleiter Michael (links) und Thorsten König.

Erfahrung und junger Elan treffen im Sanitätshaus König zusammen: Michael König wird in der Geschäftsleitung künftig von seinem Sohn Thorsten König unterstützt.

Er ist in die Fußstapfen seines Vaters getreten, hat das Orthopädietechniker-Handwerk erlernt und ist als einer der jüngsten Orthopädietechniker-Meister bereits seit Jahren im elterlichen Traditionsunternehmen tätig. Er bringt nicht nur frischen Wind, sondern auch frische Ideen mit in die Geschäftsführung des seit 27 Jahren von der Familie König geführten Sanitätshauses.

Modernisierungen geplant

Die Zeichen Richtung Zukunft deuten auf eine Modernisierung hin: Innovativer soll das Fachgeschäft werden, auch bei den Arbeitsabläufen. Die Arzt-Akquise hat wieder einen größeren Stellenwert bekommen. Das Experten-Team bildet alle Bereiche eines modernen Sanitätshauses ab. In der Orthopädiewerkstatt werden Orthesen und Prothesen nach Maß in der eigenen Werkstatt gefertigt. Und das mithilfe neuester Werkstoffe, beispielsweise Kohlefaser. Die Vorteile der Hightech-Hilfsmittel liegen auf der Hand: Die Prothesen sind dadurch leicht und stabil und zudem sehr hautverträglich.

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Thorsten König setzt weiter auf Innovationen, wie zum Beispiel auf den Einsatz von elektronischen Kniegelenken. Auch im Bereich der Einlagenversorgung sind Kunden bei Königs bestens aufgehoben. Die Einlagen werden heute mithilfe einer Druckmessplatte vermessen. Für die nahe Zukunft ist der Einsatz eines 3D-Scanners geplant – Schaumabdrücke fallen somit weg. Längst hat die Einlage den Bereich des „reinen Hilfsmittels“ verlassen. Auch wer seine Füße stark beansprucht, setzt präventiv auf Einlagen: „Einlagen können schlicht alltäglicher Komfort sein. Wer seinen Fuß entlasten will, der stützt ihn“, erläutert der junge Orthopädietechniker-Meister.

Moderne Techniken

Auch bezüglich der Kinder- und sensomotorischen Einlagenversorgung werden neueste Techniken eingesetzt. Die Rehamitarbeiter beraten und beliefern unter anderem die Bereiche Rollstühle, Badehilfen, Toilettenhilfen, Gehhilfen, Sauerstoffversorgung, Pflegebetten, Patientenlifter und Hilfen gegen Dekubitus. Der Sanitätsfachhandel versorgt seine Kunden mit den klassischen Sanitätshausartikeln. Dazu gehören beispielsweise Bandagen, Kompressionsstrümpfe, Brustprothesen, Blutdruckmessgeräte, Bademode und Fitness- und Alltagshilfen.

Service vor Ort

Für den Bereich der häuslichen Pflege wird ebenfalls eine große Produktpalette angeboten. „Haltegriffe sorgen, an der richtigen Stelle montiert, für mehr Selbstständigkeit im eigenen Haus,“ teilt Michael König mit. Daher ist es sinnvoll, wenn die Außendienstmitarbeiter sich ein Bild im häuslichen Umfeld über den Bedarf an Pflegehilfsmitteln machen können. Der Service vor Ort sei Teil der Geschäftsphilosophie: „Im Fokus steht hier die Beratung. Und zwar unter Einbeziehung aller Familienmitglieder“, erklärt er. Nur so könne jeder für den anderen das nötige Verständnis aufbringen. Im Hause König sind aktuell 18 Mitarbeiter beschäftigt, sie verteilen sich in die Bereiche Orthopädiewerkstatt, Rehatechnik, Lager, Verwaltung und den Sanitätsfachhandel mit den Standorten in Treysa, Bad Zwesten und Homberg. Beliefert und bedient werden Kunden im kompletten Schwalm-Eder-Kreis. (zsr)

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