Spontane Zusammenkunft am Abend: Kritische Radler fuhren auf der Bundesstraße

Fahrräder gehören auch zum Verkehr

Wollen aufmerksam machen: Etwa 25 Radler trafen sich am Freitagabend zu einer spontanen Fahrt auf der Straße. Foto: Rose

Treysa. Unter dem Motto „Critical Mass“ (übersetzt kritische Masse) versammelten sich am Freitagabend spontan etwa 25 Radfahrer, um gemeinsam durch die Region zu radeln. Critical Mass organisiert sich ähnlich wie ein Flashmob von selbst, die Teilnehmer hatten den Treffpunkt weiter gesagt.

Ziel der Aktion war, Präsenz zu zeigen, den „Normalfall“ des Radelns auf der Fahrbahn zu demonstrieren und diejenigen Lügen zu strafen, die glauben, für „die paar“ Radler keine Maßnahmen planen und umsetzen zu müssen. Denn ab einer bestimmten Zahl Radfahrer dürfen diese eine Fahrspur in der kompletten Breite nutzen und müssen sich nicht länger an den Fahrbahnrand quetschen. In Deutschland müssen das mindestens 16 Radler sein. Ein Verband darf nach der Straßenverkehrsordnung in Zweierreihen nebeneinander fahren und sogar geschlossen über eine Kreuzung fahren. Die Tour stand unter der Prämisse „Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr“.

Treffpunkt war der Haaße-Hügel, von dort aus ging es Richtung Wiera, wo gewendet und auf der Bundesstraße 454 weiter gefahren wurde. Dahinter steckt die Idee, die Aktion in der Hochsaison wöchentlich zu wiederholen. Organisatoren gibt es keine, offiziell gelten die Treffen nicht als Veranstaltung. (zsr)

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