Die marode Brücke wird saniert – Gesamtkosten 260 000 Euro – FDP übt scharfe Kritik

Freie Fahrt ins Urbachtal

Seit vorigem Jahr gesperrt: Die Brücke über den Urbach in der Neukirchener Urbachtalstraße wird jetzt saniert, das Gewässer darunter renaturiert. Foto: Quehl

Neukirchen. 260 000 Euro steckt das Kneippheilbad in die Wiederherstellung einer Brücke über den Urbach und den naturnahen Ausbau des Gewässers sowie die Kanalerneuerung in dem Bereich.

Es wird erwartet, dass es zu den Kosten des Gewässerausbaus Fördergeld gibt. Gegen die drei Stimmen der FDP-Fraktion und bei zwei Enthaltungen aus den Fraktionen von FWG und Grünen hat die Stadtverordnetenversammlung einen entsprechenden Haushaltssperrvermerk aufgehoben.

Die Kritik

Wiebke Reich (FDP) nannte die Kosten für das Projekt zu hoch, es fehle außerdem an einer in Aussicht gestellten, günstigeren Alternativplanung. Eine Belastbarkeit bis 60 Tonnen Gewicht sei überdimensioniert.

Die Argumente dafür

Dagegen hielt CDU-Sprecher Martin Theune. Ein Teil der Summe fließe in die Uferbefestigung und damit in den Hochwasserschutz. Viele Anwohner sehnten es herbei, dass die Verbindung wieder befahrbar ist, auch gehe es um die Anbindung der neu geschaffenen Pkw-Stellplätze. Außerdem sollte die Verbindung für die Wohnmobilfahrer, die den Park Hünerkopf ansteuern, verbessert werden. Diese müssten derzeit außenherum fahren. Theune unterstrich: „Dieser Park bringt Neukirchen viele Vorteile und verdient vernünftige Anfahrtswege.“

Nach dem Okay des Stadtparlamentes wird nun zügig gebaut werden. Bürgermeister Klemens Obrich sagte auf Nachfrage gegenüber der HNA, dass die Brücke vor dem Jahreswechsel wieder befahrbar sein werde.

Von Anne Quehl

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.