Fremde werden Freunde

300 Besucher am Samstag beim Fest der Begegnung

Musikalisch: Eine Mulitinationale Musikgruppe zeigte ihr Können.

Treysa. 300 Besucher waren beim Fest der Begegnung. Der Arbeitskreis für Toleranz und Menschenwürde hatte unter dem Motto „Fremde werden Freunde" zu einem Familienfest eingeladen.

Die Schwälmer Mundartband „Die Stracke“ eröffnete das Fest für Flüchtlinge, Schwälmer und die Kinder aus Tschernobyl. Die Kinder aus der Ukraine sangen zwei Volkslieder und die Mädchen führten in Tracht und mit einem Blumenkranz auf dem Kopf einen typischen Volkstanz ihrer Region auf.

Kinder und Erwachsene aus Äthiopien, Eritrea, Irak und Syrien entführten das Publikum in die Musik aus dem arabischen Raum.

Als spontane Überraschungsgäste betraten Donia und Mera Alana aus Syrien die Bühne und sangen zwei wunderbare Volkslieder in ihrer Sprache. Die Schwestern sind noch nicht lange in Deutschland und die sehnsuchtsvolle Interpretation ihrer Lieder ließ das Heimweh der beiden erahnen. „In diesem Jahr sind besonders viele Gäste gekommen“, freute sich Klaus Schubert. Die Arbeitskreismitglieder hatten einen Fahrdienst organisiert, damit auch die Flüchtlinge aus Ziegenhain und Michelsberg an dem Fest der Begegnung teilnehmen konnten, so Schubert. Gespräche in vielen Sprachen und zum Teil mit Gestik und Mimik zeigten an diesem Nachmittag, wie bunt die Schwalm ist.

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