Bundesstraße ist wieder in beide Richtungen befahrbar

Sperrung auf B 254 zwischen Frielendorf und Schwalmstadt aufgehoben

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Markierte Schikane: Nach vier Monaten Bauzeit rollt auf der B254 der Verkehr zwischen Gebersdorf un Schwalmstadt wieder in beiden Richtungen. In Leimsfeld soll neuerdings am Ortseingang diese Sperrfläche die Geschwindigkeit der Fahrzeuge reduzieren.

Frielendorf. Nach vier Monaten Bauzeit anlässlich der Erneuerung der Fahrbahn soll Freitagnachmittag die gesperrte Strecke in Fahrtrichtung Norden freigegeben werden.

Der Verkehr rollt wieder: Die halbseitige Sperrung der Bundesstraße 254 zwischen Schwalmstadt und Frielendorf-Gebersdorf ist aufgehoben.

Die Umleitungsstrecken 

Damit enden die Bauarbeiten planmäßig, erklärte Volker Löwer, Dezernatleiter Bau Nordhessen von Hessenmobil beim Ortstermin mit der HNA. Gerade mal etwas mehr als fünf Kilometer betrafen die Bauarbeiten zwischen Frielendorf und Schwalmstadt, dennoch hatte die halbseitige Sperrung der Nord-Süd-Achse des Schwalm-Eder-Kreises insbesondere wegen des erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Umleitungsstrecken erhebliche Auswirkungen für die betroffenen Anwohner. Das hat nun ein Ende: Freitagnachmittag sollte die Baustelle auf der Bundesstraße abgebaut werden, noch im Laufe der nächsten Woche soll die Beschilderung auf den Umleitungsstrecken entfernt werden, so Löwer.

Erheblich belastet durch den Umleitungsverkehr wurde die bereits schadhafte Landesstraße 3155 zwischen Nieder- und Obergrenzebach. Diese Schäden sollen noch im November grob ausbessert werden. Laut Hessenmobil steht außerdem ein Erneuerung der Fahrbahndecke im Programm der Sanierungsoffensive des Landes. Wann diese Arbeiten allerdings umgesetzt werden ist nicht bekannt.

Abnahme: von links Björn Bauer, Bürgermeister Thorsten Vaupel, Walter Richhardt und Volker Löwer von Hessenmobil.

Die Bauarbeiten 

In zwei Bauabschnitten war die Bundesstraße mit einer neuen Fahrbahndecke versehen worden. Auf einem Teilstück zwischen Gebersdorf und Leimsfeld, wo die Fahrbahn starke Setzungen und Durchbrüche aufwies, wurde sie bis auf 1,60 Meter grundhaft erneuert. Entfernt wurde dort auch der Bewuchs an den Fahrbahnseiten, weil vermutlich die Verwurzelung des Gehölzes Ursache für die Setzungen war, sagte Walter Richhardt von Hessenmobil.

Die Ampelkreuzung 

Weiterhin wurden Bordsteine, Schutz- und Leiteinrichtungen, Verkehrsinseln sowie die beiden Parkplätze bei Gebersdorf instandgesetzt. Entschärft wurde auch die gefährliche Ampelkreuzung in Leimsfeld: Oberhalb von Leimsfeld in Richtung Schwalmstadt führt nun eine Sperrfläche den Verkehr in einem Schwenk abschüssig in den Ort bis hin zur Ampel. Die Planer hoffen, dass so die Fahrzeuge langsamer in die Ortslage rollen. Auf die rot geschaltete Ampel aufmerksam machen sollen künftig Warnblinker. Sie werden noch errichtet. Zudem wurde an der Ampelanlage wurde in Leimsfeld ein barrierefreier Übergang für Fußgänger geschaffen.

Die Kosten 

Die Kosten für die Fahrbahnerneuerung auf dem Teilstück zwischen Frielendorf und Schwalmstadt gibt Hessenmobil mit drei Millionen Euro an.

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