Gotteshaus in Nausis wird zur Radwegekirche ernannt

Geschmückte Fahrradfelge: Die Marienkirche Gimte im Kreis Hann. Münden. Foto: Archiv

Nausis. Die Evangelische Kirche in Nausis wird die 17. Radwegekirche in der Evangelischen Kirche von Kurhessen- Waldeck (EKKW).

Sie ist die zweite Radwegekirche im Kirchenkreis Ziegenhain und die zweite Radwegekirche am Bahnradweg Rotkäppchenland. Der Gottesdienst mit Signetübergabe findet am kommenden Sonntag, 21. August, 18 Uhr statt.

Ob allein oder auf Radtour mit der Gruppe: Fahrradfahren ist zum Volkssport geworden. Die Zahl der Radwege nimmt ständig zu und die Zahl der Freizeitfahrradfahrer auch. Viele Menschen möchten jedoch nicht nur durch die Natur fahren, sondern auch die Kultur rechts und links der Fahrradwege erkunden. Kirchen gehören dabei zu den beliebtesten Ausflugszielen.

Diesen Trend hat auch die Evangelische Kirchengemeinde Nausis aufgenommen. Verliehen wird das Signet von Nina Wetekam, Fachreferentin für offene Kirchen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, die auch für Radwegekirche zuständig ist. Die 41-jährige Fachreferentin freut sich über die steigende Anzahl von Radwegekirchen in der EKKW: „Schön, wenn immer mehr Gemeinden die Radwegekirche als Chance nutzen, Menschen auf ihrem Weg eine Erfrischung für Leib und Seele anzubieten.“ Sie unterstützt und berät Kirchengemeinden, die Radwegekirche werden wollen.

Wichtig seien dabei engagierte Gemeindeglieder, die ihre Kirche auch außerhalb der Gottesdienstzeiten für andere Menschen öffnen wollen und dies ohne Erwartungen an die Besucher. „Die Besucher können sich aussuchen, was ihren momentanen Bedürfnissen entspricht: mit kunsthistorischen Informationen aus dem ausliegenden Kirchenführer die Kirche erkunden, eine Kerze anzünden, ein Anliegen in das Gästebuch eintragen, sich mit meditativen Texten einen Moment der Besinnung gönnen oder einfach die Stille in der Kirche genießen“, beschreibt Wetekam den großen Freiraum, der im Angebot der Radwegekirchen/Offenen Kirchen liegt.

Es liegen Gästebücher aus

Bestätigung und Ermutigung erfahren die Kirchengemeinden, die sich von der Idee der offenen Kirchen haben begeistern lassen, von den Einträgen aus den Gästebüchern. So schreibt ein Besucher am Fulda-Radweg: „Schön, dass Kirche so offen und so einladend sein kann. Das würde ich mir überall wünschen.“

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