Schrecksbach: Etat schließt mit einem kleinen Überschuss

Schrecksbach. Der Ergebnishaushalt, den Bürgermeister Andreas Schultheis in der vergangenen Sitzung vorgestellt hatte, schließt mit einem Überschuss von gut 51.000 Euro.

„Das ist das Ergebnis einer zielstrebigen Kostenreduzierung und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte UWG-Fraktionschef Andreas Frisch und merkte an, dass als nächster Schritt eine deutliche Reduzierung der Schulden angestrebt werden müsse.

Mit zwei Enthaltungen aus der SPD-Fraktion hatten die Schrecksbacher Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung dem Haushaltsplan für 2016 zugestimmt.

Das Thema Schulden thematisierte auch die SPD-Fraktion. „Es ist erfreulich, dass die Zinsbelastung weiter sinkt. Allerdings darf der rasante Anstieg des Kassenkredits von 1 Mio. Euro im Jahr 2011 auf 4 Mio. Euro in 2016 nicht aus dem Fokus geraten. Denn wenn hier die Zinsen steigen, dann haben wir ein Problem“, sagte Petra Sander.

Zudem monierte sie, dass der Kassenkredit 2015 überschritten wurde, ohne dass die Gemeindevertretung von den finanziellen Schwierigkeiten vorab informiert worden sei.

„Wir wissen um die Situation der Verschuldung und müssen besser werden“, sage Bürgermeister Schultheis. Deshalb habe man zum Beispiel das Termingeldkonto der Gemeinde mit 1,7 Mio. Euro zur Senkung des Kassenkredits umgebucht.

Eine weitere Diskussion entstand beim Thema Pro-Kopf-Verschuldung. Petra Sander merkte an, dass der Kassenkredit nicht in die im Haushaltsplan angeführte Pro-Kopf-Verschuldung von 3525 Euro eingeflossen sei und diese damit nochmals um 1300 Euro steige.

Bürgermeister Schultheis sagte dazu, dass der Kassenkredit noch nie in die Pro-Kopf-Verschuldung eingeflossen sei. Zudem merkte Klaus Hahn von der CDU-Fraktion an, dass die Entwicklung der Pro-Kopf-Verschuldung nicht vergleichbar sei, da die Einwohnerzahl der Gemeinde in den vergangenen Jahren gesunken ist, was unweigerlich zu einem Anstieg der Pro-Kopf-Verschuldung führe.

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