Zum sechsten Mal brannte es in Großropperhausen an Scheune

Erneut ein Feuerteufel im Dorf unterwegs

Großropperhausen. Erneut hat es am frühen Donnerstagmorgen in Großropperhausen gebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Damit setzt sich in dem Frielendorfer Ortsteil eine bestürzende Brandserie fort.

Bereits zum sechsten Mal mussten Frielendorfer Feuerwehren mit einem Großaufgebot in die Schwimmbadstraße ausrücken. Erneut hatte der Bewuchs an einer Scheunenwand gebrannt. Das Feuer, das gegen 4.30 entdeckt worden war, hatten die Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle.

Gelöscht wurde nach Angaben des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Michel Bühn zudem ein Brand in unmittelbarer Nähe auf dem Spielplatz neben dem Feuerwehrhaus. Dort stand ein Baumstumpf in Flammen. Unmittelbar daneben hätten leere Bierflaschen gelegen, so Bühn.

Das Dorf wird bereits seit Jahren von einer Schrecken erregenden Brandserie geschüttelt: Mindestens zwölf Mal schlug in den vergangenen Jahren ein Feuerteufel zu, provozierte Großeinsätze der Frielendorfer Feuerwehren. Insbesondere im Frühjahr des vergangenen Jahres zündelte der Brandstifter. Mehrfach hatte es an dem leerstehenden Scheunengebäude gebrannt, aber auch zu einem Garagenbrand am Kirchberg und einem Feuer in den Stormarnwerken rückten die Feuerwehren aus.

Anfang des Jahres schien die Brandserie mit der Verurteilung eines Mannes aus dem Altkreis abgeschlossen zu sein. Wegen Brandstiftung und Sachbeschädigung in mehreren Fällen war er verurteilt worden.

Die Sirenen in der Nacht zum Donnerstag alarmierten Einsatzkräfte aus fünf Frielendorfer Feuerwehren. Unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Norbert Mühling rückten 60 Feuerwehrleute aus. Den Sachschaden an dem maroden Scheunengebäude gibt die Polizei mit 500 Euro an. 

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Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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