Zum Jahresende in Alsfeld

Versicherung zu teuer: Geburtshilfeabteilung wird aufgegeben

Am Kreiskrankenhaus Alsfeld gibt es ab 2017 keine Geburtshilfe mehr. Die drei Belegärzte haben entschieden, zum 31. Dezember ihre Tätigkeit dort zu beenden.

Das geht aus einer Mitteilung des benachbarten Kreishauses hervor.

Die Entscheidung stehe im Zusammenhang mit drastisch gestiegenen Beiträgen zu den Berufs-Haftpflichtversicherungen auf jährlich fast 130.000 Euro ab Oktober (zuvor 72.000 Euro). Dies sei eine ähnlich fatale Entwicklung wie bei den Hebammen. Die Gynäkologische Beleg-Abteilung werde uneingeschränkt fortgeführt.

Laut Oberhessischer Zeitung ist eine Geburtshilfe wegen der Honorierung durch die Krankenkassen erst ab etwa 800 Geburten pro Jahr zu betreiben. 2015 wurden in Alsfeld aber nur 330 Kinder geboren. (aqu)

Rubriklistenbild: © dpa

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