Großes Open-Air-Konzert auf dem Festplatz

Hephata-Festtage: Cascada, Just P!nk und Station 1 begeisterten Besucher

Begeisterte das Publikum am Samstagabend auf der Open-Air-Bühne der Hephata-Festtage in Treysa: Die Pop-Sängerin Cascada hatte zwar keine Band zur Unterstützung dabei, dafür aber zwei sportliche Tänzer. Fotos: Decker

Treysa. Ein Höhepunkt der 24. Hephata-Festtage war am Samstagabend das große Open-Air-Konzert auf dem Festplatz.

Pünktlich um 19 Uhr betraten die Musiker der Band Station 17 die Bühne und zogen das Publikum in ihren Bann. Elektro-Pop vom Feinsten präsentierten die neun Musiker. Zwei Pianos gaben die Melodie vor, ein Saxophon sorgte für grelle und abwechslungsreiche Töne und die Gitarristen überzeugten mit ihren Riffs. Der E-Bass wummerte und der Rhythmus ging, unterstützt vom Schlagzeug und Trommel, direkt in den Bauch und die Beine.

War der Platz zu Beginn des Konzertes noch etwas spärlich besucht, füllten sich die Reihen im Laufe des Abends schnell. Die erst später Gekommenen hatten etwas verpasst, denn Station 17 war keine Vorband, sondern - musikalisch gesehen - tatsächlich eine der drei Hauptacts des Abends. Mit einer Zugabe verabschiedete sich die inklusive Band der Evangelischen Stiftung Alsterdorf.

Gekonnte Interpretation: Sängerin Vanessa Henning von Just P!nk.

Nach einer kurzen Umbaupause erschien wie ein Wirbelwind Sängerin Vanessa Henning von Just P!nk auf der Bühne. Angekündigt als Europas größte und erfolgreichste P!nk Tribute Show gelang Henning und ihrer Band die musikalische Kopie der amerikanischen Pop-Künstlerin glaubwürdig. Cindia Krüger am Bass, Christian Seibl an den Drums und Ron Huber am Keyboard spielten die Songs souverän und Ron Huber hatte sichtlich Spaß bei seiner Interpretation der Lieder. Zwei Backgroundsängerinnen und vor allem Vordergrundtänzerinnen ergänzten die lebhafte Bühnenshow.

Eingeblendete Bildmotive, vom Kirchenfenster angefangen über Stacheldraht, U-Bahnstrecken oder kahle Wälder ließen all denen, die nicht tanzten, Platz für Assoziationen. Die bekannten Songs wie „So what“ und „Just like fire“ trafen auf ein textsicheres Publikum, das mit Begeisterung mitsang. Bei drei Bands konnte der eng getaktete Zeitplan nicht eingehalten werden, doch kurz nach halb elf erschien Cascada auf der Bühne.

Cascada, Just P!nk und Station 1 rockten die Hephata-Festtage

Sie hatte zwar keine Band mitgebracht, so dass die Musik vom Band kam, aber dafür zwei sportliche junge Männer, die ihre Songs mit halsbrecherischen Tänzen optisch unterstrichen. Spätestens seit ihrer Teilnahme am Eurovision Song Contest 2013 ist Natalie Horler als Cascada ein Begriff und so freuten sich die Zuhörer, als im Anschluss an das Konzert noch eine Autogrammstunde versprochen wurde. Cascada fegte über die Bühne und sang ihre Hits wie „Miracle“ und „Everytime we touch“ mit Leidenschaft. 

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