Kommentar zur Stichwahl in Schwalmstadt: Pinhard ist der lachende Dritte

Schwalmstadt. In der Stichwahl am 16. Oktober werden die Schwalmstädter entscheiden, ob Detlef Schwierzeck (SPD) oder der parteilose Einzelbewerber Stefan Pinhard neuer Verwaltungschef wird. Ein Kommentar von Anne Quehl.

Es gab keinen klaren Gewinner bei der Bürgermeisterwahl in Schwalmstadt, aber einen klaren Verlierer. Frank Pfau als gemeinsamer Mann von CDU, FWG und FDP hat enttäuscht.

Der auf den letzten Drücker aus dem Hut gezauberte Kandidat erreichte mit seinem Wahlspruch „gestalten statt verwalten“ und dem Versprechen der „Tatkraft“ die Wählerschaft nicht so, wie es sich die Bürgerlichen erhofft hatten, er schaffte es nicht einmal in die Stichwahl. So rächte es sich für die CDU, dass sie diesmal keinen eigenen Bewerber aufgeboten hatte - oder aufbieten konnte?

Auch die Sozialdemokraten konnten mit ihrem erfahrenen Bewerberer mit reichlich Amtsführungsbonus nicht wirklich zufrieden sein, auch wenn für ihn die Chance in der Stichwahl noch kommt.

Lachender Dritter ist der parteilose Stefan Pinhard. Die große Frage ist, wie sich die nahezu 2000 Wähler, die sich für Frank Pfau entschieden hatten, in drei Wochen verhalten werden. Auf sie wird Pinhard setzen.

Rubriklistenbild: © Sebastian Schmidt

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