Nahe des Trutzhainer Kreisels

1,5 Millionen Euro für neuen Standort: Landmaschinenfirma kommt nach Steina

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Bauplatz in Ortsrandlage: Der Landmaschinen-Fachbetrieb Hermann Wagener aus Bad Wildungen-Wega will seine Neukirchener Filiale in Steina neu errichten. Das Grundstück liegt gegenüber der ehemaligen Grundschule, nahe des Trutzhainer Kreisels.

Steina. 1,5 Millionen Euro will der Landmaschinen-Fachbetrieb Hermann Wagener aus Bad Wildungen-Wega in einen neuen Standort im Willingshäuser Ortsteil Steina investieren.

Auf eine Fläche von knapp 8000 Quadratmetern am Ortsrand gegenüber der ehemaligen Grundschule und nahe des Trutzhainer Kreisels will Hermann Wagener die Neukirchener Filiale seines Unternehmens - ehemals Landtechnik Ross - verlegen.

In dem 265-Einwohner-Dorf Steina sollen künftig 13 Mitarbeiter des Landmaschinen-Unternehmens arbeiten. Insgesamt beschäftige seine Firma 100 Mitarbeiter am Stammsitz in Wega und an weiteren Filialen, unter anderem im Ebsdorfergrund, erklärt Hermann Wagener im Gespräch mit der HNA. Am künftigen Standort in Steina schätzt der Firmenchef unter anderem die zentrale Lage gleich an zwei Bundesstraßen, zudem lässt das Grundstück eine Erweiterung zu, was in Neukirchen nicht möglich gewesen wäre.

Die Stimmungslage in Steina? Die reicht von einer neutralen schweigenden Mehrheit bis hin zu positiven Befürwortern, heißt es. Nähere Anlieger hätten aber durchaus Bedenken geäußert, bestätigen Ortsvorsteher Dr. Wilhelm Süßmann wie auch seine Stellvertreterin Susanne Schlemmer. Abgeklopft worden war das Meinungsbild in einer Infoveranstaltung. Erinnert wurde dabei auch daran, dass es in der Vergangenheit schon einmal einen Landmaschinenbetrieb innerhalb des Dorfes gegeben habe. Unternehmer Wagener ist sich sicher, dass der Ortskern von seinem Landmaschinenverkehr nicht betroffen wäre, da der künftige Standort direkt an der Bundesstraßenabfahrt liege und Fahrzeuge den Ort nicht passieren müssten.

Noch ist das Projekt in der Planungsphase, der Baubeginn der neuen großzügigen Werkstatthalle ist noch nicht in Sicht: In ihrer Sitzung am Donnerstagabend beschloss die Willingshäuser Gemeindevertretung den Beschluss über die Offenlegung des Bebauungsplanes in den November zu vertagen.

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