Windpark Elbenröder Dick: Projektierer gibt Genehmigung für acht Windräder zurück

Alsfeld. Im Zuge der Planungen des Windparks in der Elbenröder Dick bei Hattendorf hat der Projektierer, die Firma Wenger-Rosenau, jetzt die vom RP Gießen erteilte Genehmigung für acht Windkraftanlagen im Bereich der sogenannten Fledermausfläche, zurückgegeben.

Die Fläche befindet sich zwischen Eudorf, Hattendorf, Elbenrod und Berfa.

Damit setzt der Projektierer die Lösungsvorschläge um, die Ende vergangenen Jahres im Rahmen eines Mediationsverfahrens zwischen der Stadt Alsfeld, dem RP Gießen, Projektierern und Bürgerinitiativen erarbeitet wurden.

„Ein Meilenstein“

Für den windkraftkritischen Verein Schöner Ausblick ist die Rückgabe der Genehmigung ein Meilenstein, aber dennoch kein Grund zum Jubeln. „Trotz gegenteiliger Versicherung steht noch immer der versprochene Vertrag mit dem Projektierer zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität in Elbenrod aus“, heißt es von der Vorsitzenden des Vewreins, Dr. Sachiko Scheuing.

Auch sei die Mediation aus Sicht von Schöner Ausblick nicht nur positiv verlaufen: Einwendungen der betroffenen Bürger vor Ort bezüglich der Trinkwassergefährdung, der Mängel bei den Schallgutachten oder eine sachgerechte Berücksichtigung geschützter Tierarten seien teilweise ignoriert oder mit nicht belastbaren Gegengutachten aus dem Weg geräumt worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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