Der Aldi in Uslar zieht am Samstag auf die andere Straßenseite um

Umzug: Der Aldi in Uslar kommt für die nächsten sieben bis acht Monate in einer Halle der früheren Parkettfabrik Plessmann unter, die heute dem Unternehmer Peter Nolte gehört. Unser Bild zeigt einen Teil der insgesamt 14 Mitarbeiter des Uslarer Teams mit Regionalverkaufsleiter Sebastian Pfeiffer (hinten, links) und Filialleiter Oliver Ohrmann (hinten, rechts) beim Einräumen. Fotos: Schneider

Uslar. Die Mitarbeiter des Aldi-Marktes in Uslar packen ihre Sachen und ziehen in eine Halle der ehemaligen Parkettfabrik Plessmann auf der anderen Seite der Wiesenstraße um. Nach Geschäftsschluss am Samstag wird alles eingeräumt, ab Montag wird alles an den Übergangsstandort gebracht und am Donnerstag, 29. September, dort wieder geöffnet.

Grund für die aufwändige Aktion: Der alte Aldi wird abgerissen und weicht einem Neubau, der im Frühjahr 2017 fertiggestellt sein soll. „In Uslar entsteht der modernste Aldi in Südniedersachsen“, freut sich Sebastian Pfeiffer (Wiensen), Regionalverkaufsleiter und zuständig für die Umzugsaktion.

Eine Woche lang hat er mit den 14 Mitarbeitern der Uslarer Filiale mit ihrem Leiter Oliver Ohrmann schon mit dem Einräumen der Waren hinter sich. Unterstützung kam auch von Mitarbeitern anderer südniedersächsischer Filialen. Denn so eine Umzugsaktion passiert nicht alle Tage.

Jetzt geht es in den Endspurt, damit am Donnerstag der Betrieb im Übergangs-Aldi pünktlich starten kann. Für den Umzug sind Zeitpläne aufgestellt worden, die bisher alle eingehalten werden konnten, berichten Regionalleiter Pfeiffer und Filialleiter Ohrmann.

Halle ein Jahr gemietet

Die Halle gehört dem Unternehmer Peter Nolte (Verliehausen), der schon länger Gebäude und Gelände der ehemaligen Holzwerke Plessmann mit seiner Firma Euru Tex GmbH & Co. KG übernommen hat. Er hat eine Lager-Halle für Aldi umbauen lassen, nachdem der Konzern sich für ein Jahr eingemietet hat.

Sie ist ähnlich groß wie der bisherige Markt und bietet Platz für das gesamte Sortiment. Für die sieben- bis achtmonatige Übergangslösung ist unter anderem eine Heizungsanlage auf einem Anhänger bereitgestellt worden.

Vor allem logistisch gesehen stecke viel Arbeit hinter einem solchen Umzug, doch insgesamt habe innerhalb des Konzerns und auch mit den externen Firmen alles gut funktioniert: „Es ist alles durchorganisiert bis ins letzte Detail“, berichtet Pfeiffer von der nicht alltäglichen Umzugsaktion für einen Discountmarkt.

Abriss ab Anfang Oktober

Wenn der alte Aldi leergeräumt ist, beginnen Anfang Oktober sogleich die Abrissarbeiten. Vom Neubau schwärmt Pfeiffer bereits jetzt. Dabei werde das neueste Konzept umgesetzt: „Mehr Platz, breitere Gänge, mehr Licht und ein völlig neues Innenraum-Konzept.“ Der neue Aldi wird auch eine ganze Ecke größer: 1200 statt 800 Quadratmeter.

Bis es soweit ist, können Aldi-Kunden am Übergangsstandort wie gewohnt einkaufen. Man kommt mit dem Auto bis vor den Markt. Dort sind zahlreiche Parkplätze eingerichtet worden. Dann ist erst mal Zeit - bis im Frühjahr bei Aldi in Uslar wieder die Sachen gepackt werden.

Von Frank Schneider

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