Andrang im Tierpark Neuhaus

Schattiges Plätzchen: Gut zu beobachten war am Sonntag das Sikawild. Einige Tiere kamen fast bis an den Zaun ihres Geheges. Fotos: Schmidt-Hagemeyer

Neuhaus. Fischotter, Frettchen, Falken, Wölfe, Mufflons und Rotwild – 40 heimische Tierarten sind im Wildpark Neuhaus zu beobachten. Allerdings brauchen die Besucher dazu ein wenig mehr Geduld als im Zoo.

Denn viele Tiere leben in großen Freigehegen und waren am Sonntag für die Menschen von den Wegen aus längst nicht immer zu erspähen.

Am Tag der offenen Tür war der Eintritt ausnahmsweise kostenlos. Diese Gelegenheit nutzten insbesondere viele Familien zu einem Spaziergang über das rund 50 Hektar große Gelände im Hochsolling.

1100 Besucher, so viele wie sonst nur an sehr guten Tagen, wurden am Eingang des Wildparks gezählt. Die Organisatoren des Aktionstages, Wildparkleiter Robert Willeke, Wildparkhaus-Leiter Carsten Bosse und Kurt Hapke als Geschäftsführer des Naturparks Solling-Vogler, waren zufrieden mit der Resonanz.

Insbesondere die beiden Führungen durch zertifizierte Waldpädagoginnen seien gut angenommen worden, sagte Hapke. „Interessierte Besucher konnten so fachkundig Wissenswertes über Wolf, Hirsch und Co. erfahren.“ Auch die Flugvorführungen der Falknerei seien gut besucht gewesen.

Anlass für den Besuchertag war die bundesweite Aktion „Europa in meiner Region-Erfolgsgeschichten“ in der Europawoche, die am 9. Mai endete. Bundesweit öffneten 60 EU-Förderprojekte ihre Türen. Wie die Förderung der Europäischen Union funktioniert, konnten die Besucher in Neuhaus auch am Beispiel des Wildparkhauses erleben.

Das moderne Holzgebäude in unmittelbarer Nachbarschaft des Tierparks gehört den Niedersächsischen Landesforsten und zeigt in einer interaktiven Dauerausstellung die Naturlandschaften des Sollings. Von den 2,2 Millionen Euro, die die Landesforsten in das Solling-Besucherzentrum investiert haben, kamen 950.000 Euro aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung. (shx) www.wildpark-neuhaus.de

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