Bewährtes Team für Offensen

Der neue Ortsrat Offensen: Heinz Dunker (von links), Klaus Friedrich, Ortsbürgermeister Matthias Schön, Uwe Dickhut, Hans Michael Kaiser und Andreas Ohm. Foto: Dumnitz

Offensen. Die Arbeitsteilung im Ortsrat Offensen habe sich bewährt. Deshalb habe man sich zum „weiter so“ entschieden, sagte Uwe Dickhut in der konstituierenden Sitzung des neuen Ortsrates. Einstimmig wurde Matthias Schön als Ortsbürgermeister gewählt. Dickhut gab die Erklärung vor zwölf Zuhörern im Dorfgemeinschaftshaus ab, weil er bei der Kommunalwahl die meisten Wählerstimmen erhalten hatte.

Er sei dadurch Mitglied im Rat der Stadt geworden und setze weiterhin auf die Aufgabenverteilung, sagte Dickhut. Er wurde vom fünfköpfigen Ortsrat zum stellvertretenden Ortsbürgermeister gewählt. Schriftführer soll Klaus Friedrich sein und den Posten des Ortsbeauftragten hat nach dem Willen des Ortsrates weiter Hans Michael Kaiser. Außerdem sitzt noch Andreas Ohm im Ortsrat, der Vertreter des Ortsrates in der Verbandsversammlung Schwülme sein soll. Sein Vertreter ist Matthias Schön. Für den Vorstand des Unterhaltungsverbandes Schwülme wurde Uwe Dickhut gewählt, sein Vertreter soll Klaus Friedrich sein.

Neu ist in Offensen, dass der amtierende Ortsrat auch den beiden Ersatzkandidaten die Möglichkeit geben will, als beratende Mitglieder im Dorfgremium mit dabei zu sein. Heinz Dunker nahm den Vorschlag an. Marlon Bauer nahm nicht an der Sitzung teil und soll noch gefragt werden.

Matthias Schön lobte die Zusammenarbeit in den vergangenen fünf Jahren im Ortsrat und dankte den Bürgern für ihre Anregungen.

Einstimmig hat der neue Ortsrat einer Sanierungsmaßnahme im Kreuzungsbereich der Schwülmetalstraße zugestimmt. Das soll laut Schön als Gesamtpaket noch dieses Jahr für 3000 Euro erledigt werden. 1800 Euro will der Ortsrat vom verbliebenen Ortschaftsgeld für dieses Jahr dazugeben, der Rest soll vom Topf für 2017 bezahlt werden. Die Reparatur sei aber nötig, um weitere Schäden zu vermeiden, die noch höhere Kosten verursachen würden, hieß es von Hans Michael Kaiser. Die Ecke würde sonst „zum Fass ohne Boden“.

„Pferde machen die Straße nahe der Schwülme am Dreschschuppen kaputt“, hieß es von einem Einwohner. Da solle der Ortsrat was machen und auch gegen im Graben abgelagerte Rundballen. „Uns sind die Hände gebunden“, sagte Kaiser. Das Ordnungsamt der Stadt habe Kenntnis davon. Solange es nicht zu Behinderungen komme, könne man nichts machen, hieß es weiter. Auch keine Verbotsschilder aufstellen, um weitere Schäden zu vermeiden, wie es ein anderer Offenser vorschlug.

Info-Abend zu Windrädern

Auf Anfrage von Ortsheimatpfleger Dietmar Wienecke sagte Ortsbürgermeister Matthias Schön, dass es wohl im Januar einen Info-Abend zum Stand der möglichen Windkraftanlagen in der Gemarkung Offensen kommen wird. Bis dahin lägen vermutlich neuere Erkenntnisse zum Planungsstand vor.

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