Ende für die Holperstrecke: Industriestraße in Volpriehausen wird saniert

Endspurt: Am Dienstag kam Walze für die Asphaltierungsarbeiten in der Industriestraße in Volpriehausen. Foto:  Schneider

Uslar/Volpriehausen. Das Sonderprogramm für die Reparatur innerörtlicher Straßen für Uslar und seine Ortsteile gibt es schon seit 2015. Damals waren 100 000 Euro im Haushalt bereitgestellt worden.

Die erste Straße, deren Sanierung aus diesem Sonderprogramm bezahlt wird, ist die Industriestraße in Volpriehausen. Das ist die Straße, die von der B 241 kurz vor dem Neubauabschnitt abzweigt. Am Ende der Straße sind einige Firmen angesiedelt. Zudem fließt der Einbahnverkehr aus der Pommernstraße über die Industriestraße ab.

Volpriehausens Ortsbürgermeister Gerd Kimpel zeigte sich erleichtert, dass die Straßensanierung in der ersten Oktoberwoche begonnen hat und diese Woche schon fertiggestellt werden soll. Seit vielen Jahren schon fordert der Ortsrat, dass die Straße gemacht wird, erinnert der Ortsbürgermeister an die Bemühungen der Lokalpolitik. Seit Jahren befinde sich die Straße in einem desolaten Zustand.

Nun wurde die Bankette erneuert, diese Woche kommt eine neuen Asphaltschicht drauf. Die Arbeiten kosten 75 000 Euro, berichtet Ortsbürgermeister Kimpel über den Umfang der Arbeiten. Saniert wird der Abschnitt bis zu den Pflastersteinen.

Auch die Stadtwerke Uslar GmbH waren im Vorfeld beteiligt und haben nach Angaben von Gerd Kimpel die Abläufe für das Oberflächenwasser verbessert.

Verbesserung für alle

Insgesamt gesehen spricht der Volpriehäuser Ortsbürgermeister von einer wesentlichen Verbesserung für die Anlieger und die ansässigen Firmen.

Für die Straßenreparatur waren im Vorjahr erstmals pauschal 100 000 Euro eingestellt worden. Grund ist, dass die 19 Uslarer Ortsteile die städtischen Straßen allein mit ihrem Ortschaftsgeld nie und nimmer saniert bekommen. Auch die 100 000 Euro gelten nur als Anfang.

Es kam zudem zu einer Verzögerung, als Bürgermeister Torsten Bauer im Mai 2015 eine Haushaltssperre unter anderem für das Straßensanierungs-Sonderprogramm verhängte. Der Stadt drohten damals erhebliche Mindereinnahmen. Doch zum Ende des Jahres stiegen die Einnahmen wieder deutlich und die Haushaltssperre konnte aufgehoben werden. (fsd)

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