Feuerwehr-Neubau in Bodenfelde liegt im Zeitplan

Alle Arbeiten liegen im Zeitplan: Die Handwerker arbeiten am Neubau des Feuerwehrhauses, dass die Gemeinde für knapp einen Million Euro auf dem ehemaligen Schulgelände an der Amelither Straße errichten lässt. Foto: Schmidt-Hagemeyer /shx

Bodenfelde. Am Dienstag haben Arbeiter mit dem Aufstellen der ersten Stahlstützen für die Fahrzeughalle des neuen Feuerwehrgebäudes begonnen. Die Arbeiten an der Baustelle auf dem Gelände der ehemaligen Schule an der Amelither Straße in Bodenfelde liegen laut Architekt Tim Grimme aus Schoningen fast im Zeitplan. Er rechnet mit einer Fertigstellung bis Anfang Oktober dieses Jahres.

Anfang April wurde für die Fundamente des Gebäudes gebaggert. Dabei stießen die Handwerker auf alte Fundamente von den ehemaligen Pavillons der Schule, die mittlerweile abtransportiert worden sind.

Halle und Funktionsgebäude

Nach den Plänen von Grimme soll eine 19 Meter breite und 15 Meter lange Fahrzeughalle entstehen und dahinter ein acht Meter breites und 40 Metern langes gemauertes Funktionsgebäude in Massivbauweise. Die Kosten sind mit einer Million Euro kalkuliert. Nach den ersten Auftragsvergaben ist der Preis um rund 40 000 Euro gestiegen.

Grund dafür ist laut Grimme, dass die Baubranche gut zu tun hat und etliche Firmen wegen guter Auftragslage erst gar kein Angebot abgegeben haben. Er rechnet damit, dass es bei anderen Gewerken, die noch ausgeschrieben werden müssen, günstigere Angebote gibt, und der veranschlagte Preis annähernd eingehalten werden kann.

Teils desolater Zustand

Hintergrund für den Neubau auf einem Teil des alten Schulhofes ist der teils desolate Zustand des alten Gebäudes an der Mühlenstraße. Der Gemeinderat hatte dem Neubau zugestimmt, an dessen Planung auch die Spitze der Ortsfeuerwehr von Anfang an beteiligt war.

Die jetzige Baustraße direkt von der Amelither Straße neben dem neuen Rathaus soll die separate Zufahrt werden, damit die Ein- und Ausfahrt zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich ist. Außerdem soll es auch einen separaten Parkplatz für die Feuerwehrleute geben.

Von Jürgen Dumnitz

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