Gemeindehaus Volpriehausen: Fünf Gruppen legen los

Ideensammler: Über 30 Personen kamen zur Gesprächsrunde über die Zukunft des Gemeindehauses in Volpriehausen. Es geht um ein kommunales Entwicklungsprojekt. Foto: Scholz/nh

Volpriehausen. Mit der Zukunft des evangelischen Gemeindehauses in Volpriehausen beschäftigen sich jetzt fünf Arbeitsgruppen. Ziel sind ein Kosten-Nutzungs--Konzept und ein Investitionsplan. Das ist das Ergebnis der jüngsten Gesprächsrunde, an der über 30 Personen teilnahmen.

Tenor der Gesprächsrunde war laut Karl-Otto Scholz, Pastor für die St.-Georg-Kirchengemeinde Volpriehausen und die St.-Martini-Kirchengemeinde sowie Gastgeber des Abends, dass „es nun konkret werden muss“.

Ins Leben gerufen wurden die Arbeitsgruppen Finanzen, Botanik und Raumgestaltung, Veranstaltungsplanung und Öffentlichkeitsarbeit, Kultur in der Kirche sowie Kinder- und Jugendarbeit“.

Vortrag über Ausstattung

Es fand laut Scholz eine teilweise kontrovers geführte Diskussion statt. Am Ende aber waren alle bereit, sich in vielfältiger Form weiter zu engagieren. Der Pastor hatte alle mit den Worten: „Es gibt nichts Gutes, außer Mann/Frau tut es“ begrüßt. Und: „Dieses Gemeindehaus ist ein Schatz nicht nur der Kirchengemeinde, sondern aller Bürgerinnen und Bürger der Bollert-Region. Es bietet viele Räume und Möglichkeiten, die genutzt werden wollen.“ Das machte Pastor Scholz in einem Vortrag mit Bildern deutlich. Es ging um Vorzüge, aber auch um Mängel, die allerdings behebbar seien, hieß es.

Die Wünsche waren vielfältig, berichtete Pastor Scholz. „Wir brauchen gut beheizbaren Raum für die Kleinsten des Dorfes und ihre Mütter“, sagte der Arzt Dr. Richard Wolf. Andere wünschten sich mehr Geselligkeit, für die es womöglich Umbauten geben müsse.

Der Vorschlag von Dirk Schwarz aus Volpriehausen, im Gemeindehaus wieder Schulspeisung für die Rehbachschule anzubieten, traf auf Widerstand: Für den „Betrieb des Schulmittagessens in der Turnhalle gebe es Verpflichtungen und Absprachen mit dem Sportverein , die man nicht so ohne weiteres aufgeben“ könne. Auch das Kollegium der Rehbachschule hatte sich schon gegen diesen Vorschlag gewandt, da es die Sicherheit der Kinder auf der Raiffeisenstraße nicht genügend gewährleistet sieht.

Über ein Gemeindehaus in der Mitte des Dorfes nachzudenken, gehe nicht ohne Einbeziehung der umliegenden Gegebenheiten, fasste Pastor Scholz zusammen und entwickelte dann mit den Anwesenden Perspektiven für ein intaktes kommunales, kulinarisches und kulturelles Zentrum, das den Gemeindegliedern und Bürgern ein hohes Maß an Kommunikation biete. Beispielweise wurde die Idee genannt, das Gemeindehaus in umfassender Weise als Kommunikationsort zu nutzten.

Weitere Treffen sollen im monatlichen Turnus folgen. (fsd)

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