Uslarer Schimmel-Orgel

12.000 Euro fehlen zur Sanierung

Freut sich über den positiven Bescheid: Kreiskantor Ole Hesprich vor der Orgel der St, Johannis-Kirche in Uslar, die bald vom Schimmel befreit werden soll.
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Freut sich über den positiven Bescheid: Kreiskantor Ole Hesprich vor der Orgel der St, Johannis-Kirche in Uslar, die bald vom Schimmel befreit werden soll.

Uslar. Gute Nachrichten für die evangelische St.-Johannis-Gemeinde in Uslar: Nach Prüfung der Angebote und Gutachten liegt nun auch die Genehmigung des Landeskirchenamtes vor für die Sanierung der Orgel in der St.-Johannis-Kirche. Das Instrument ist bekanntlich vom Schimmel befallen.

Die Orgelbaufirma Klimke aus Holzwickede (östlich am Ruhrgebietsrand gelegen), die die Uslarer Orgel schon seit Jahren stimmt und wartet, hat den Zuschlag bekommen und wird die Arbeiten nach den Sommerferien in Angriff nehmen, berichtet die St.-Johannis-Gemeinde. Neben der Reinigung der kompletten Orgel und der Beseitigung des Schimmels wird auch noch ein kleiner Umbau stattfinden, kündigt die Gemeinde an. Dieser Umbau war schon zur vorigen Restaurierung der Orgel im Jahr 1998 geplant, aber leider nicht vorgenommen worden.

Neues Register kommt

Dabei geht es um ein nicht zum Klang der Orgel passendes und somit fast nie verwendetes Register. Es soll durch ein passendes Register ersetzt werden.

Dieser Umbau werde der Gemeinde keine zusätzlichen Kosten bescheren, heißt es mit dem Hinweis auf die umsichtige Planung von Orgelbauer Burkhard Klimke. Die gesamte Sanierungs- und Umbau-Maßnahme an der St.-Johannis-Orgel wird knapp 20 000 Euro kosten. Dazu steuert das Landskirchenamt 5200 Euro bei, eine für die Uslarer Gemeinde erfreuliche Nachricht. Und: Bisher sind durch einzelne Spenden und Kollekten bereits 2600 Euro für die Orgelsanierung eingegangen. Es bleiben aber immer noch gut 12 000 Euro, die die Kirchengemeinde selbst zu finanzieren hat.

Deshalb richtet sich die Gemeinden nochmals mit einem Spendenaufruf an ihre Mitglieder und die Öffentlichkeit, „damit unsere Orgel schon bald wieder erklingen kann“.

Spenden können im Kirchenkreisamt in der Mühlenstraße 18 bei Birgit Lange eingezahlt werden und mit dem Verwendungszweck „Orgel St. Johannis“ auf das Konto des Kirchenkreisamtes Northeim bei der Volksbank Solling Nr. 40920000 (BLZ 262 616 93) überwiesen oder direkt bei der Volksbank eingezahlt werden.

Bei Beträgen ab 200 Euro stelle die Kirche eine Spendenbescheinigung aus. Dazu ist auf der Überweisung die Adresse anzugeben. Bei Spenden bis 200 Euro akzeptiert das Finanzamt als Beleg auch einen Kontoauszug. (fsd)

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