Liebigschulzentrum in Holzminden mit 533 Schülern betroffen

Reizstoff im Foyer: Schule evakuiert

Holzminden. Der Austritt eines bisher unbekannten Reizstoffes am Liebig-Schulzentrum in Holzminden hat am Donnerstagvormittag zur Evakuierung der Schule geführt. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei klagten 95 Schüler und eine Lehrerin über leichte Atemwegsbeschwerden.

Zwei Schüler kamen vorsorglich ins Krankenhaus. Die Polizei berichtet, dass der Reizstoff gegen Ende der ersten großen Pause gegen 10.20 Uhr im Bereich des Foyers freigesetzt worden sein muss.

Aktualisiert um 17.15 Uhr

Die alarmierte Einsatzleitstelle schickte sofort zahlreiche Feuerwehr- und Rettungskräfte und die Polizei zu dem Schulzentrum, zu dem Haupt-, Real- und Förderschule gehören, und lösten Großalarm aus. Weil einige Schüler und eine Lehrerin über Atemwegsbeschwerden und Kratzen im Hals klagten, wurden schließlich alle 533 anwesenden Schüler durch die Feuerwehr aus den Klassenräumen und dem Schulgebäude evakuiert und noch vor Ort ärztlich untersucht und betreut.

Über 100 Rettungskräfte Vor Ort waren zeitweise über 100 Rettungskräfte im Einsatz, berichtet die Polizei. Die Untersuchungen der Polizei gemeinsam mit der Feuerwehr bezüglich des Reizstoffes dauern an. Am Nachmittag hatte sich Stoff verflüchtigt: Die Polizei gab diesbezüglich Entwarnung. (fsd)

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