Neuer Rettungswagen für Uslarer Land ist startklar

Fertig für den Einsatz: Eröffnung der Rettungswache in Allershausen mit (von links ) dem ASB-Landesvorsitzenden Manfred Püster, Bürgermeister Torsten Bauer, Kreisgeschäftsführerin Iris Knecht, Thorsten Zobel, Manuel Söffker, Oyvind Krause Halvørsen, Daniela Wettig, Josephine Nienaber, Frank Schönbach und Landesgeschäftsführer Hans Dieter Wollborn. Foto: Schmidt-Hagemeyer

Uslar. Seit Mittwoch ist neben dem in Bollensen stationierten DRK-Rettungswagen ein zweites Fahrzeug im Uslarer Land im Einsatz. Punkt 7 Uhr war Schichtbeginn in der neuen Rettungswache des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Allershausen.

Sechs Rettungskräfte werden dafür sorgen, dass der RTW künftig an sieben Tagen in der Woche zwischen 7 und 23 Uhr zu Notfällen fahren kann. Je zwei Rettungssanitäter beziehungsweise Rettungsassistenten sind dazu jeweils vor Ort. Wird zusätzlich ein Notarzt benötigt, startet dieser wie bislang in Bollensen, wo der Rettungswagen des DRK stationiert bleibt.

Anbau für Rettungswache

Man freue sich, nach dem Beschluss des Landkreises Northeim die Ausschreibung gewonnen zu haben, sagte ASB-Landesgeschäftsführer Hans Dieter Wollborn bei der offiziellen Eröffnung der Rettungswache am Mittwochmorgen. Dabei machte Wollborn auf die weiteren Angebote des ASB in Uslar aufmerksam. Seit zwei Jahren gibt es eine Senioren-Tagespflegeeinrichtung mit 20 Plätzen. In dem am Rand von Allershausen errichteten Gebäude ist außerdem der Stützpunkt Häusliche Krankenpflege untergebracht. Für die Rettungswache wurden an den Gebäudetrakt ein Aufenthaltsraum und sanitäre Einrichtungen für die Rettungskräfte sowie ein Carport für den RTW gebaut.

Der Rettungsdienst ist seit der Gründerzeit eine Aufgabe des ASB, sagte der Landesvorsitzende Manfred Püster, der auch Vorsitzender des ASB-Kreisverbandes Northeim-Osterode ist. Für den Bereich Uslar sei der Rettungsdienst besonders bedeutsam. Nachdem die Stadt ihr Krankenhaus verloren habe, sei es umso wichtiger für die Bevölkerung, Menschen im Notfall größeren Krankenhäusern zuführen zu können.

„Ich freue mich, dass wir den dringend benötigten zweiten RTW hier haben“, sagte Uslars Bürgermeister Torsten Bauer und verwies darauf, dass die Versorgungslage in den vergangenen Sommern nicht immer gut gewesen sei. „Das lag nicht an den Rettungskräften, sondern den Fahrzeiten“, betonte Bauer und sprach von einer notwendigen Ergänzung des Rettungskonzeptes durch den Landkreis Northeim. Es sei wichtig für die Bevölkerung Sicherheit zu schaffen, damit jeder wisse, „wenn etwas passiert, ist jemand da“. (shx)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.