Breitband-Ausbau für Ahlbershausen, Schoningen und Verliehausen – 620 Haushalte

Schnelles Internet für drei Orte

Uslar. Die Telekom hat das Datennetz in Ahlbershausen, Schoningen und Verliehausen mit der neuesten Technik ausgestattet. Damit können nach Angaben des Unternehmens 620 Haushalte schneller im Internet surfen, E-Mails verschicken und Musik herunterladen.

Je nachdem, wie weit man vom Schaltgehäuse entfernt wohnt, meldet die Telekom, erreicht die Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 16 Megabit pro Sekunde. Die Anschlüsse können ab sofort gebucht werden. Im Mobilfunk per UMTS sind sogar bis zu 42,2 Megabit pro Sekunde möglich, heißt es.

Ansprechpartner

Wer sich für einen der neuen Anschlüsse interessiert, wird unter der kostenlosen Rufnummer 0800-330 6008 und im Fachhandel Herwig in Uslar, Lange Straße 19, über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife beraten. Auch wer bereits einen DSL-Anschluss von der Telekom nutzt, kann die höheren Internetgeschwindigkeiten hier buchen, teilt die Telekom mit.

Uslars Bürgermeisterin Martina Daske sagt laut Telekom, dass ein schneller Internetanschluss gerade im ländlichen Raum unverzichtbar sei. Deshalb sei die neue Technik „ein wichtiger Schritt für die Zukunft Uslars“, zitiert die Telekom die Bürgermeisterin anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme des Breitband-Ausbaus. Der DSL-Ausbau auf dem Land ist nach Angaben der Telekom kostspielig. „Ein Kilometer Kabelarbeiten mit Tiefbau kostet bis zu 70 000 Euro“, sagt Uwe Ingenhaag, Beauftragter für den Breitbandausbau in Niedersachsen bei der Deutschen Telekom.

Die Telekom habe bundesweit über 3000 DSL-Ausbaukooperationen mit Gemeinden geschlossen. Jede Stunde wachse das Telekom-Glasfasernetz um eineinhalb Kilometer. Die Inbetriebnahme ist Teil des Ausbauprogramms mit dem Namen Cluster „Süd-Niedersachsen“, mit dem die Deutsche Telekom 98 so genannte weiße Flecken in den Landkreisen Schaumburg, Goslar, Hameln-Pyrmont, Osterode, Göttingen, Northeim und Holzminden schließe.

Dafür investiert das Unternehmen nach eigenen Angaben über 19 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen steuere weitere zehn Mio. Euro bei. 56 000 Haushalte würden dadurch mit schnellem Internet versorgt.

Die Ausschreibungsbedingungen des Landes waren technologieneutral, damit kommen sowohl Festnetz- als auch Mobilfunklösungen zum Einsatz, heißt es. Die Telekom setze dabei auf einen Technologie-Mix: 44 Prozent des Ausbaus erfolgen per Festnetz, 56 Prozent über Mobilfunk. (fsd)

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