Schwerstarbeit für die Feuerwehr bei Einsatzübung von Löschzug 5 bei Vahle

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Einsatzübung für den Löschzug 5: Er ist ist für Wasserförderung über lange Strecken zuständig und übte das hier bei Vahle.

Vahle. Richtig ackern mussten einige Einsatzkräfte bei einer Übung der Feuerwehr am Samstag bei Vahle: Dort stand eine Einsatzübung des Löschzugs 5 der Feuerwehren des Stadtgebiets Uslar auf dem Programm.

Dabei ging es um Flächenbrandbekämpfung und auf den Punkt gebracht darum, die lange und schwere Schlauchleitung immer weiter auf ein Feld zu ziehen, 200 Meter vom Hydranten entfernt. Dazu waren meistens mehrere Einsatzkräfte an einer Schlauchleitung nötig, berichtet Pressesprecher Sven Dreier.

Zum Löschzug 5 gehören die Feuerwehren aus Vahle, Dinkelhausen, Eschershausen und Bollensen. Sie sind für die Wasserförderung über lange Wegstrecken zuständig. Bei der Einsatzübung in Vahle, an der 35 Einsatzkräfte beteiligt waren, wurde der Löschzug von einem Tanklöschfahrzeug der Ortswehr Volpriehausen unterstützt, um ausreichend Löschwasser an dem außerhalb von Vahle gelegenem Feld zu haben.

Einweisung im Gerätehaus

Vor dem praktischen Teil der Übung gab es noch eine 45-minütige Einweisung im Feuerwehrhaus Vahle. Hintergrund der Übung war, dass einige Feuerwehrleute Anfang 2016 an einem Seminar zur Waldbrand- und Flächenbrandbekämpfung teilgenommen hatten und die Inhalte nun in der Praxis geübt werden und an die anderen vermittelt werden sollten.

Zur Übung selbst: Vom nächstgelegenen Hydranten – 200 Meter vom Feld, auf dem es brannte, entfernt – musste eine B-Schlauchleitung zum Einsatzort gelegt werden. Zusätzlich waren drei Traktoren mit umgerüsteten Güllefässern vor Ort. An diesen ist es möglich, eine Tragkraftspritze (TS), die sich auf den Einsatzfahrzeugen befindet, anzuschließen.

Üben mit der Feuerpatsche

Außerdem übte die Feuerwehr, mit möglichst wenig Wasser beim Löschen auszukommen, weil sich Flächenbrände oft weit außerhalb von Ortschaften ereignen und sich dort meist keine Wasserentnahmestellen befinden. Zusätzlich wurde der richtige Umgang mit Feuerpatschen demonstriert und geübt.

Nach etwa 30 Minuten hieß es „Feuer aus“. Einsatzleiter und Löschzugführer Rolf Engelke (Dinkelhausen) war mit der Einsatzübung und dem Erlernten zufrieden.

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