Pekermarkt: Organisator zieht positive Bilanz nach zweitägigem Stadtfest

Der Pekermarkt in Uslar: Das Stadtfest gibt es seit 1989 und fand bisher immer an einem Sonntag statt. Jetzt ist es auf zwei Tage ausgeweitet worden. Die Organisation übernimmt für fünf Jahre das Medienhaus Heck aus Barsbüttel bei Hamburg. Foto:  Schneider

Uslar. Den Pekermarkt neu zu gestalten und ihm ein neues Marketing zu verleihen, das hatte Sven-Bolko Heck angekündigt, der mit seinem Medienhaus Heck in den nächsten fünf Jahren für das Stadtfest verantwortlich zeichnet.

Wie war die Resonanz/Stimmung bei den Besuchern? 

Die fanden die Veranstaltung eigentlich alle ganz gut, vor allem das Samstagabend-Programm und die Einbeziehung der Graft als Partymeile mit Sitzplätzen. Tolle Noten bekommt durchweg das Feuerwerk.

Ebenfalls gut bewertet wird das musikalische Rahmenprogramm des Pekermarkts. Dazu gibt es aber unterschiedliche Meinungen über Musikrichtungen und die Programmgestaltung auf den Bühnen. Kritisch wurde die vorgerückte Mini-Bühne an der Kurzen Straße gesehen. Deutlich negativ war die Meinung vieler Besucher über das Angebot der fliegenden Händler an der Langen Straße.

Was sagt Uslars Bürgermeister Torsten Bauer? 

Das Stadtoberhaupt vertritt die Meinung, dass sich die Ausweitung des Pekermarktes auf zwei Tage bewährt hat. Am Samstag ging es erst langsam los, aber später war richtig viel los und es war richtig voll in der Stadt, so Bauer. Höhepunkt des Tages war seiner Meinung nach das Feuerwerk. Sonntag war die gute Stimmung in der Stadt regelrecht zu merken. Der Bürgermeister lobte die gute Zusammenarbeit von Bauhof und Stadtwerken war ebenfalls gut.

Es gibt laut Bauer auch die ein oder andere Kritik. Die soll mit dem Medienhaus Heck und der Wirtschaftsvereinigung Region Uslar besprochen werden. Beispiel ist das stets auftretende Problem zugestellter Geschäfte. Insgesamt, vor allem auch im Zusammenhang mit dem guten Wetter und der hohen Besucherzahl spricht der Bürgermeister von einem vollen Erfolg.

Was sagt Sven-Bolko Heck vom Medienhaus Heck? 

Der Pekermarkt-Macher zeigte sich hochzufrieden und lobte die Uslarer in den höchsten Tönen. Sie sind nach seinen Worten ein Feiervolk und locker drauf. Er habe als Organisator alles erreicht und sprach von lachenden Gesichtern allgemein und spezieller Freude übers Feuerwerk.

Es seien zwar auch noch einige Ecken und Kanten zu schleifen, so Heck. So habe sich der Bühnenstandort Braustraße als nicht optimal erwiesen. Aber der Anfang sei gemacht, um alles weiter im Positiven zu verändern. Nächstes Jahr ist wieder ein Feuerwerk vorgesehen, sagte Heck und kündigte an, sich etwas besonderes einfallen zu lassen. Sein Feuerwerker hatte übrigens das gezeigt, was er tags zuvor beim Bürgerfest des Bundespräsidenten abgefeuert hatte.

Viele hatten vorher gesagt, dass die Ausweitung auf die Graft mit Hauptbühne, Biergarten und Kinderkarussell nicht gut sei. Doch genau das Gegenteil ist eingetreten.

Was können die Uslarer unternehmen? 

Sven-Bolko Heck hat allgemein zu einer Feedback- Runde zum Pekermarkt aufgerufen. Er bittet mit seinem Medienhaus um konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge. So würde er sich freuen, wenn sich mehr Vereine beteiligen, denkt an Auftritte heimischer Tanzgruppen, Bands und Showeinlagen. Auch Vorschläge über Bands und Musikrichtungen werden angenommen. Und: Weitere Sponsoren sind ebenfalls willkommen, um weitere Höhepunkte mehr zu bieten.

www.pekermarkt.de

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