Stadtratswahl: SPD in Uslar siegt mit acht Stimmen Vorsprung vor der CDU

Warten auf das Endergebnis: Um 22.17 Uhr war es für den Stadtrat Uslar verkündet worden, hier im Rathaus-Saal, der zur Information über die Kommunalwahl hergerichtet worden war. Einige Politiker warteten dort bis zum Schluss. Foto:  Schneider

Uslar. Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU in Uslar endete mit einem hauchdünnen Vorsprung.

Die SPD ist mit 38,55 Prozent wieder stärkste Partei im Stadtrat, wenn auch nur mit acht Stimmen Vorsprung auf die CDU mit 38,5 Prozent. Die SPD bekam 6920 Stimmen, die CDU 6912.

Drittstärkste Kraft ist weiter die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) mit 9,11 Prozent, vor den Grünen (6,19 Prozent), den Linken mit 3,49 Prozent, Einzelbewerber Werner Driehorst (2,64) und Uslar 21 (1,52). Die Sitze im Uslarer Stadtrat um Bürgermeister Torsten Bauer herum sind wie folgt verteilt: SPD 12, CDU 11, UWG 3, Grüne 2, Linke 1 und Einzelbewerber Werner Driehorst.

Die Wahlbeteiligung ging weiter zurück auf 52,84 Prozent: 6385 von 12 084 Wahlberechtigten gingen an die Urnen. Vor fünf Jahren waren es noch 60,95 Prozent (12 506 Stimmberechtigte, 7622 gingen wählen).

Bei der Kommunalwahl im September 2011 hatte die CDU 40,03 Prozent und zwölf Sitze erreicht, die SPD mit 34,76 Prozent zehn Sitze. Die Grünen bekamen mit 8,09 Prozent zwei Sitze, die Uslarer Wählergemeinschaft mit 8,90 Prozent drei Sitze. Jeweils ein Sitz ging an die Linke (2,53 Prozent), an die Piraten (1,55 Prozent) und Einzelbewerber Driehorst (3,33 Prozent).

Fünf Jahre später war die Stadtratswahl in Uslar um 22.17 Uhr endlich ausgezählt und das Ergebnis verkündet. Immerhin hatte sich am Sonntagabend eine kleine Schar Kommunalpolitiker im Rathaus-Saal eingefunden, wo die Stadt ein Wahl-Informations-Büro eingerichtet hatte.

Alle warteten schon etwas ungeduldig. Zuletzt hing alles am Wahlbezirk Volpriehausen, dort brauchte der Wahlvorstand am längsten. Bis dahin gab es noch einen Vorsprung der SPD mit 100 Stimmen. Fakt ist: Es gibt keine absolute Mehrheitsfraktion, und die Mischung im Uslarer Stadtrat bleibt recht bunt. Es wird einige junge neue Ratsmitglieder geben, aber auch einige Altgediente bleiben dabei.

Und es gibt Überraschungen: Bernd Franke, Gründer der Unabhängigen Wählergemeinschaft Uslar, sitzt zum Beispiel nicht mehr im Stadtrat.

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