Es gab drei Bewerberinnen

Yvonne Pischel ist die neue Uslarer Gleichstellungsbeauftragte

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Die neue Gleichstellungsbeauftragte: Yvonne Pischel nach ihrer einmütigen Bestellung durch den Stadtrat mit Bürgermeister Torsten Bauer.

Uslar. Die Stadt Uslar hat wieder eine Gleichstellungsbeauftragte: Sie heißt Yvonne Pischel (44) und kommt aus Bollensen. Der Rat hat sich in jüngster Sitzung einmütig für sie ausgesprochen.

Die Neuwahl der ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten war erforderlich geworden, nachdem Vorgängerin Jeanette Clément das Amt zum 1. Juli niedergelegt hatte. Die neue Gleichstellungsbeauftragte kommt aus Bollensen und lebt auch dort. Sie ist verheiratet und hat einen neunjährigen Sohn. Beruflich ist Yvonne Pischel bei der Deutschen Lufthansa AG in Hannover tätig. Als Hobbys gibt sie Reisen und Backen an.

Nach der Ausschreibung hatten sich drei Bewerberinnen gemeldet und im Verwaltungsausschuss vorgestellt. „Nach den im Vorstellungstermin gewonnenen Eindrücken ist übereinstimmend die Bewerberin Yvonne Pischel zur Bestellung vorgeschlagen worden, steht in der Beratungsvorlage.

Die neue Gleichstellungsbeauftragte bekam nach ihrer Bestellung sogleich Applaus und einen Blumenstrauß vom Bürgermeister.

Zuvor hatte Ratsherr Werner Driehorst (Einzelbewerber) beantragt, dass die Gleichstellungsbeauftragte befristet auf drei Jahre bestellt wird und jährlich einen Bericht über ihre Arbeit abgeben soll. Driehorst begründete seinen Antrag mit Erfahrungen aus den Vorjahren. Es hieß, die Gleichstellungsbeauftragte solle einmal im Jahr eine Veranstaltung organisieren. Aber nichts sei passiert. Driehorst ging noch weiter und sagte: „Das haben wir auch mit dem Schlochau-Beauftragten erlebt.“

Die Kritik am Schlochau-Beauftragten Peter Herbold (SPD) wies Dr. Hermann Weinreis für die SPD zurück. Dies im Vorbeigehen zu machen, sei unfair.

Bürgermeister Torsten Bauer sagte zum Driehorst-Antrag, dass er nicht erforderlich sei, weil in der Satzung alles festgelegt sei und der Rat jederzeit die Kontrolle habe.

Antrag wurde abgelehnt

Auch SPD-Fraktionsvorsitzende Sonja Gierke kam zu dem Schluss, dass sich der Driehorst-Antrag und die Satzung ein wenig beißen würden. So wurde der Antrag mit großer Mehrheit abgelehnt, bevor die neue Gleichstellungsbeauftragte mit der größtmöglichen Mehrheit einstimmig bestellt wurde.

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